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Übernachten: Vom Gesellenhospitium zum modernen Stadthotel

Übernachten : Vom Gesellenhospitium zum modernen Stadthotel

Das Stadthotel am Römerturm an der St.-Apern-Straße hat eine lange Tradition in Köln. Seit 1856 stand dort das von Adolph Kolping gegründete Gesellenhospitium, eine christlich ausgerichtete Herberge und Bildungsstätte zur Betreuung von Wandergesellen.

2013 wurde das spätere Kolping-Hotel kernsaniert und bekam seinen neuen Namen. Abgeschlossen werden konnten die Arbeiten mit dem letzten Bauabschnitt Anfang 2020.

107 Zimmer vom einfachen Einzelzimmer bis zur großen Juniorsuite gibt es in dem Vier-Sterne-Hotel. Das eine oder andere Zimmer verfügt auch über den direkten Domblick. Dazu kommen sieben Konferenzräume für bis zu 200 Teilnehmer. Zu den Highlights gehören der Römerkeller als Raum für Partys und andere Events sowie das Restaurant „Orangerie“ mit eigener Außenterrasse im Erdgeschoss und die Hotelbar mit eigener Lounge.

Direkt nach der ersten Veranstaltung im neuen Ambiente kam für das Hotel im März der Shutdown, der auch diesem Haus den wochenlangen Stillstand brachte. „Seit dem 11. Mai ist nun der Betrieb wieder gestartet und unsere Buchungszahlen steigen wieder. Mit den neuen Lockerungen sind jetzt auch Veranstaltungen mit mehr Gästen möglich. Wir hoffen sehr auf die erste Messe in Köln, die im September wieder in Deutz geplant ist“, sagt der neue Geschäftsführende Hoteldirektor Patrik Droitsch. Der gebürtige Bergisch Gladbacher kann auf viele Karrierestationen in Köln zurückblicken, war aber auch einmal in der nigerianischen Stadt Lagos im dortigen Hotel Four Points by Sheraton tätig.

Zu erkennen ist die besondere Corona-Situation schon direkt am Eingang mit den Plexiglasscheiben an der Rezeption und den dort angebrachten Spendern für Desinfektionsmitteln. Im Hotel herrscht Maskenpflicht und die Markierungen am Boden zeigen den vorgeschriebenen Abstand an. „Wir hatten auch Homeoffice-Arbeitsplätze bei uns angeboten, die vor allem Ende März/Anfang April sehr nachgefragt waren. Dieses Angebot gibt es immer noch. Es gab auch Anfragen nach längerfristigen Buchungen von Zimmern von Leuten, die sich während der Corona-Krise von ihrem Partner getrennt hatten“, erinnert sich Droitsch.

Auch ortsansässige Unternehmen nutzen die Konferenzräume für Meetings. Angesagt sind sogenannte Hybridmeetings, bei denen sich die Teilnehmer sowohl vor Ort befinden, es aber auch Zuschaltungen via Internet gibt. Dank modernster Technik in den Räumen ist das problemlos möglich.