Bahnstadt: Teil der Europa-Allee wird eröffnet

Bahnstadt : Teil der Europa-Allee wird eröffnet

Mit der offiziellen Teil-Eröffnung am 17. Juni wird der Bau am Zentralen Omnibusbahnhof Opladen ausgeweitet.

Die Arbeiten an der Europa-Allee in der Bahnstadt-West schreiten immer weiter voran. Im Mai wurden die ersten Bäume an der Allee gesetzt. Nun folgt am Montag, 17. Juni, die offizielle Teil-Eröffnung der Straße. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, den Zentralen Omnibusbahnhof Opladen (ZOB) in direkter fußläufiger Verbindung zur Bahnstation neu zu bauen. Die Arbeiten am ZOB haben bereits begonnen und müssen jetzt ausgeweitet werden.

Die neu entstehenden
Quartiere werden erschlossen

Mit dem Bau werden verkehrliche Zielsetzungen verfolgt. Die Europa-Allee dient der Verkehrslenkung als direkte Nord-Süd-Verbindung zwischen Rat-Deycks-Straße/Rennbaumstraße und Robert-Blum-Straße. Dadurch wird die derzeitige Nord-Süd-Verbindung über Bahnallee, Humboldtstraße und Robert-Koch-Straße entlastet. Zugleich werden aber auch die neu entstehenden Quartiere verkehrlich erschlossen.

Städtebaulich betrachtet werden mit dieser neuen Haupterschließungsstraße für Opladen die Voraussetzungen zur Entwicklung der Westseite der Bahnstadt Opladen geschaffen. Bereits jetzt wird die Europa-Allee einseitig von Sumpf-Eichen gesäumt. Die Sumpf-Eiche, auch Boulevard-Eiche genannt, weist trotz Klimawandel günstige Vegetationseigenschaften auf. Sie wächst schnell und bildet eine kegelförmige Krone aus. Am 17. Juni sollen sowohl die restlichen Bäume gesetzt als auch die Lärmschutzwand auf dieser Teilstrecke fertiggestellt sein. Alle bisherigen Eingriffe in das vorhandene Verkehrsnetz wurden sorgfältig auf ihre Verträglichkeit und Zumutbarkeit geprüft. Das gilt auch für die Einschränkungen, die sich aktuell in der Verkehrsführung ergeben, denn die Bauarbeiten im Bereich ZOB beginnen.

Für den Verkehr kommt es dadurch ab dem 17. Juni, 10 Uhr, zu folgenden Veränderungen: Das Teilstück der Europa-Allee zwischen Lützenkirchener Straße und Campusbrücke sowie die Stichstraße zur Bahnallee werden an das vorhandene Straßennetz angebunden. Die Vorfahrt West zur Bahnhofsbrücke ist nach wie vor eingeschränkt über die Europa-Allee möglich. Im Osten bieten sich jedoch die sogenannten „Kiss an Ride“-Plätze an, die direkt am östlichen Teil der Bahnhofsbrücke gelegen sind.

Außerdem wird die Freiherr-vom-Stein-Straße zwischen Goethestraße und Lützenkirchener Straße außer Betrieb genommen und steht nur noch dem Busverkehr zur Verfügung. Der Individualverkehr ist hier nicht mehr zugelassen. Ab dem Kreuzungsbereich Lützenkirchener Straße/Freiherr-vom-Stein-Straße ersetzt die Europa-Allee den zuvor genannten Bereich.

Der innerstädtische Verkehr wird während der Arbeiten rechtsabbiegend aus der Goethestraße in Richtung Opladener Bahnallee geleitet. Die Bahnallee wird hier entsprechend zur Einbahnstraße. Die Bahnallee ist dementsprechend ab Höhe Campusbrücke in nördlicher Richtung gesperrt. Fußgänger- und Radwegeführungen sind von dieser Maßnahme nach Angaben der Bahnstadt aber nicht betroffen. Der Treppenturm und die Rampe zur Bahnhofsbrücke können aber auch während der Arbeiten erreicht werden.

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