Tanzbrunnen Sessionsauftakt: Sicher feiern mit „3Gplus“

Köln · Nach der Corona-Zwangspause im Vorjahr gibt es für die Jecken in Köln in diesem Jahr wieder die Hoffnung, den Sessionsauftakt am 11. November in einem größeren Rahmen feiern zu können. Gefeiert wird nicht nur auf dem Heumarkt und in der Altstadt, sondern auf auf der Schäl Sick.

 Die auftretenden Künstler freuen sich auf den „Kölschen Countdown“ am 11. November.

Die auftretenden Künstler freuen sich auf den „Kölschen Countdown“ am 11. November.

Foto: Stephan Eppinger

Dort gibt es seit 2013 den „Kölschen Countdown“ der Grossen von 1823. Die XXL-Party der KG steigt von 10 bis 18.30 Uhr auf dem Gelände des Tanzbrunnens in Deutz. Der Einlass beginnt schon um 8.30 Uhr.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, hat man sich beim Veranstalter für die „3Gplus“-Regel entschieden. Das bedeutet, dass die Jecken beim Einlass nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Dazu kommen Getestete, aber nur mit einem aktuellen PCR-Test. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren sind von der Regelung ausgenommen. Bei der KG geht man davon aus, dass nur wenige Ungeimpfte auf den teuren PCR-Test zurückgreifen werden. Allerdings hofft man mit der Regelung, dass die Veranstaltung diese Fans dazu animiert, sich doch noch impfen zu lassen.

Insgesamt können nach aktuellem Stand 10.000 Jecken am Tanzbrunnen den „Elften im Elften“ feiern – das sind 80 Prozent der am Tanzbrunnen zugelassenen Kapazität. Dazu zählen auch die 6000 Karteninhaber der im Vorjahr abgesagten Veranstaltung. Stand jetzt gibt es noch 3000 Tickets im Vorverkauf.

Zu Gast sind neben dem Kölner Dreigestirn in diesem Jahr unter anderem Brings, Kasalla, die Höhner, die Bläck Fööss, Miljö, Cat Ballou, die Räuber, Klüngelköpp und die Domstürmer. Die Bands sind jeweils bei ihrem 15- bis 20-minütigen Auftritt auf der Bühne des Tanzbrunnens zu sehen. Erstmals kommt der Jugendchor St. Stephan zum „Kölschen Countdown“, wo auch das KG-eigene Tanzcorps, die Fidelen Sandhasen auftreten werden. Moderiert wird die Veranstaltung von Linus.

Viel Wert legt man bei der Grossen von 1823 auf die Familienfreundlichkeit der Sessionseröffnung. So gibt es einen großen Biergarten mit Sitzplätzen im hinteren Bereich des Tanzbrunnengeländes. Dieser ist gerade für Familien mit Kindern gedacht. Für diese gibt es auch eine Hüpfburg und ein Karussell. Für die ganz kleinen Jecken steht ein eigenes Wickelzelt zur Verfügung. Für die Großen hat man die WC-Plätze deutlich aufgestockt. Das gilt auch für das Sicherheitspersonal am Einlass, wo die „3G-Plus“-Regel kontrolliert wird, sowie für das Reinigungspersonal zum Einhalten der Hygieneregeln. Ein Teil des Erlöses geht an einen sozialen Zweck, bei dem Kinder unterstützt werden.