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Impfzentrum Köln: Neues Drive-In-Impfzentrum an der Lanxess-Arena öffnet morgen

Impfzentrum Köln : Neues Drive-In-Impfzentrum an der Lanxess-Arena öffnet morgen

Der Krisenstab hat in seiner Sitzung den Ausbau der Impfkapazitäten beschlossen, der das Impfangebot der Arztpraxen ergänzt. Das mobile städtische Impfangebot wird von zwei auf drei mobile Impfteams aufgestockt und die Impfstelle im Gesundheitsamt um neue Räumlichkeiten erweitert.

Zusätzlich wird eine neue Impfstelle als Drive-In an der Lanxess-Arena eingerichtet, die schon morgen in Betrieb geht. Die Betreibergesellschaft der Arena, die Arena Management GmbH, wird das Zentrum gemeinsam mit der Stadt verwalten. „Wir sind hoch motiviert, aktiv unseren Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten zu können und freuen uns auf die Organisation dieses Impfzentrums gemeinsam mit der Stadt. Durch dieses zentrale und einfache Impfangebot hoffen wir natürlich, die Impfquote weiter steigern zu können“, sagt Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher.

Termine für Drive-In-Impfzentrum müssen online vereinbart werden

Die Zufahrt zum Drive-In wird über die Westrampe Justinianstraße, Ecke Constantinstraße an der „Europcar“-Filiale erfolgen. Die Abfahrt über die Ostrampe auf die Gummersbacherstraße. Ab morgen öffnet das neue Drive-In-Impfzentrum seine Pforten, zunächst nur für die Anreise per Auto, im Süd-Westen der Arena auf dem Außen-Plateau. Geimpft wird montags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr möglich sein. Eine vorherige Terminvereinbarung ist notwendig und ist seit gestern im Internet unter der Adresse https://ga-koeln.impfsystem.de/visitor möglich. Vor Ort werden keine Termine vereinbart.

Für dieses neue Angebot suchen die Betreiber schnellstmöglich nach medizinisch geschultem Personal für die Betreuung der zu impfenden Bescuher und die Abwicklung rund um die Impfung selbst. Gesucht werden medizinische Fachberufe wie Rettungsassistent, MFA und OTA, Medizinstudenten im höheren klinischen Semester oder PTA zur Rekonstitution der Impfstoffe. Wer das rechtrheinische Impfzentrum der Stadt und der Lanxess-Arena unterstützen möchte, kann sich unter impfen@lanxess-arena.de bewerben. Die Stadt plant. das städtische Impfangebot von rund 1000 Impfungen pro Tag auf bis zu 6000 Impfungen pro Tag auszubauen.

Bereits seit dem 3. Mai führt die Stadt aufsuchende Impfungen in den Veedeln sowie an beliebten und belebten Orten im Stadtgebiet durch. Um die Impfquote weiter zu erhöhen, führt die Stadt das Angebot aufsuchender Impfungen in den Stadtteilen fort und veranstaltet zahlreiche Impfaktionen in den Veedeln und an zentralen Orten in Köln. In der kalten Jahreszeit werden die Impfaktionen vermehrt in Innenräumen wie Bürgerämtern durchgeführt.

Um die Hygienemaßnahmen an den Schulen zu verbessern, hat die Stadt bereits Ende 2020 rund 100 mobile Luftfiltergeräte für den Einsatz in Schulräumen beschafft, die nicht oder nur schlecht belüftet werden können. Damit konnten zu diesem Zeitpunkt alle Schulräume, für die es wegen der fehlenden oder schlechten Belüftungsmöglichkeit Fördermittel von Bund und Land gibt, mit mobilen Luftfiltergeräten ausgestattet werden. Im Juli dieses Jahres hat der Krisenstab der Stadt die Beschaffung weiterer mobiler Luftfiltergeräte für Schulen und Kitas beschlossen. Da hier Räume betroffen sind, die nicht unter das Förderprogramm von Bund und Land fallen, wird die Stadt nach eigenen Angaben nahezu die vollen Kosten tragen.

Die vom Krisenstab beschlossene Beschaffung der mobilen Luftfiltergeräte erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe sind 300 Luftfiltergeräte prioritär für den Einsatz in Grundschulen beschafft worden. Alle Geräte sind laut Stadt bereits ausgeliefert und aufgestellt. In der zweiten Stufe ist im September eine Ausschreibung für weitere 7500 Geräte europaweit veröffentlicht worden. Die Auswertung der im Oktober eingegangen, zum Teil sehr komplexen Angebote und Nebenangebote dauert noch an und wird mit Hochdruck betrieben, damit schnellstmöglich Zuschläge erteilt und konkrete Lieferungen beauftragt werden können.

Von den Schulen ist aktuell ein konkreter Bedarf für rund 4500 Geräte angemeldet worden. Die Abfrage des Bedarfs bei den Kitas läuft noch, da zunächst personalrechtlich zwingende Beteiligungsverfahren durchgeführt werden mussten.