Stadtentwicklung: Neue Nachbarschaft für Museum

Stadtentwicklung : Neue Nachbarschaft für Museum

Nutzungskonzept für Erweitungsbau des Wallraf.

Für die „Blockrandbebauung“ beim Erweiterungsbau des Wallraf-Museums hat die Verwaltung ein Nutzungsprogramm entwickelt und legt dieses dem Rat im September zur Entscheidung vor. 2017 hatte der Rat den Planungsbeschluss für das Projekt gefasst. Dieses besteht aus dem am Martinsplatz gelegenen, markanten „Kopfbau“ mit neuen Ausstellungsflächen sowie einer “Blockrandbebauung“, die entlang der Martinstraße und dem Steinweg an die bestehende Bebauung im Süden anschließt. Es soll die Grundlage für die weitere Planung bilden, die sich derzeit noch in einem frühen Stadium befindet.

Die „Blockrandbebauung“ besteht aus zwei voneinander getrennten Baukörpern, die durch einen gemeinsamen Innenhof miteinander verbunden werden. In dem von der Verwaltung empfohlenen Szenario wird das künftige Gebäude Martinstraße als „Gemeinschaftshaus“ sowie das künftige Gebäude Steinweg als „Arbeitshaus und Büroheimat“ konzipiert.

Das zukünftige Gebäude Martinstraße soll ein modernes, offenes und bürgernahes „Gemeinschaftshaus“ mit einem Saal für Informations- und Medienveranstaltungen werden. Angedacht sind zudem ein Konferenz- und Sitzungssaal sowie Flächen für offene Bürolandschaften für die Nutzung durch die Verwaltung. Das zukünftige Gebäude an der Steinstraße soll als „Arbeitshaus“ unter anderem Flächen für Service-Einheiten, wie etwa die Bürgerberatung, beheimaten. Darüber hinaus sind nutzerunabhängig gestaltete, moderne Büroflächen vorgesehen.

Das Museum wird durch den Erweiterungsbau um ein klar definiertes Gebäude mit Backsteinfassade ergänzt. step

Mehr von Westdeutsche Zeitung