Kultur Kunst aus Heimat: Fünf künstlerische Positionen in Leverkusen

Leverkusen · Zum Begriff Heimat sind sie jetzt im Museum Morsbroich in Leverkusen in einer neuen Schau zu sehen: „Es gibt kein Wort“.

Künstler Ahmet Dogu Ipek hinter seiner Arbeit Table II, 2017, eine handgeschnitzte Walnuss-Wurzel. Das Museum Morsbroich in Leverkusen präsentiert bis zum 25. August Kunst, die sich mit dem Thema „Heimat“ beschäftigt.

Künstler Ahmet Dogu Ipek hinter seiner Arbeit Table II, 2017, eine handgeschnitzte Walnuss-Wurzel. Das Museum Morsbroich in Leverkusen präsentiert bis zum 25. August Kunst, die sich mit dem Thema „Heimat“ beschäftigt.

Foto: epd/Guido Schiefer

Heimat – ein Wort, mit dem jeder andere Gefühle verbindet. Gebürtige Deutsche oder Migranten, die nach Jahrzehnten hier eine neue Heimat gefunden haben oder ihrem Geburtsland, ihrer ‚alten Heimat‘, nachhängen. Ein Gefühl, das nicht allein von der politischen ‚Rechten‘ für sich in Anspruch genommen werden darf. Meint Fritz Emslander (und nicht nur er!). So luden der Kurator des Museums Morsbroich in Leverkusen und sein Team fünf Künstler ein, sich mit diesem Phänomen zu beschäftigen. Das Ergebnis: Mannigfache Objekte aus Glas, Spiegel, massivem Holz oder Felsengestein, Schals und Fahnen, Gemälde und Grafiken. Aber auch inszenierte Filme und Video-Installationen. Den Museums-Machern gelingt damit, in Leverkusens barockem Schloss, eine vielseitige und abwechslungsreiche Schau, die Besuchern bis Ende August manche Denkanstöße geben kann.