Karneval: Köln bereitet sich auf abgespeckten Rosenmontagszug vor

Karneval: Köln bereitet sich auf abgespeckten Rosenmontagszug vor

Köln. Während in Düsseldorf die Verantwortlichen den Zug abgesagt haben, halten die Kölner am Zoch fest. Allerdings mit Einschränkungen, da sich die Wetterprognosen bestätigt haben.

Die letzten Tribünendächer werden gerade noch entfernt. Außerdem wurden Absprachen darüber getroffen, wie kurzfristig auf zusätzliche Gewitterwarnungen reagiert werden soll. Eine Wettermessstation auf dem Roncalliplatz soll aktuelle Informationen liefern. Im Moment wird der Zugweg nochmal abgefahren. Am Sonntag wurden bereits Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. "Wir sind in der Lage, kurzfristig auf aktuelle Warnungen zureagieren. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.", sagte Stadtdirektor Guido Kahlen am Montagmorgen.

Aus Sicht der Polizei ist der Karnevalssonntag weitgehend ruhig verlaufen. Sechs weitere Sexualdelikte seien gemeldet worden, so dass nun insgesamt 44 Sexualdelikte angezeigt worden sind.

Am Montagmorgen waren noch wenige Jecken in der Kölner City unterwegs. Die Feuerwehr appelliert an Privatleute, am Zugweg aufgestellte Zelte und Pavillions abzubauen. Der Zug soll schneller unterwegs sein und bereits gegen 17 Uhr am Ziel angekommen sein.

Die schwersten Böen wierden erst am Nachmittag erwartet. "Wir sind in der Lage zu jedem Zeitpuinkt in der Lage, den Zug zu unterbrechen oder notfalls auch abzubrechen", sagte Zugleiter Christoph Kuckelkorn.

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