Spiel Geschenktipp: Der Kölner Dom als Memo-Spiel

Köln · Der Kölner Dom fasziniert bis heute seine Besucher. Dazu gehören die vielen Touristen aus allen Teilen der Welt genauso wie die Einheimischen selbst. Im großen Gotteshaus gibt es viel zu entdecken.

 Blick von der Vogelperspektive auf den Kölner Dom.

Blick von der Vogelperspektive auf den Kölner Dom.

Foto: Oliver Berg/dpa/Oliver Berg

Noch immer ist der dem heiligen Petrus geweihte Dom die Mittelpunktskirche der Erzdiözese Köln und die Amtskirche des Kölner Erzbischofs und damit ein wichtiges liturgisches Zentrum am Rhein.

Jeden Tag werden dort fünf Messen gefeiert und zu den Gottesdiensten an den Sonn- und Feiertagen versammeln sich viele Hundert Menschen in der großen Kathedrale. Seit Jahrhunderten pilgern die Gläubigen zum goldenen Schrein der Heiligen Drei Könige, dem Mittelpunkt des Doms. Das zeigt sich auch in der alljährlichen Domwallfahrt, die seit einigen Jahren wieder regelmäßig stattfindet.

Im Greven-Verlag ist ein prächtiger Bildband zum Dom erschienen mit Fotografien unter anderem von Johann Fritz Michiels, Theodor Creifels, Hugo Schmölz, August Sander, Florian Monheim und Boris Becker. Dieses Werk ist jetzt die Basis für ein neues Memo-Spiel zum Kölner Dom (14 Euro), das sich als Inspirationsquelle für Kinder genauso eignet wie für ausgewiesene Domkenner und Historiker.

Auf insgesamt 66 Kärtchen finden sich 33 Motive des Doms, die einander zugeordnet werden müssen. Gezeigt werden historische Fotografien und ein Ölgemälde vom noch nicht fertiggestellten Dom mit seinem Baukran genauso klassische Fotoansichten des Doms mit dem Altstadtpanorama oder der Hohenzollernbrücke.

Dazu kommen viele Details des Doms wie ein Wasserspeier in Form eines geflügelten Teufels, der Prophet Habakuk aus der unteren Langseite des Dreikönigenschreins oder ein Ausschnitt aus dem Altar der Stadtpatrone von Stephan Lochner Weitere Detailaufnahmen stammen aus den Kirchenfenstern des Doms, wo auch das Kölner Stadtwappen zu sehen ist. Auch bei der Chorschrankenmalerei und dem Strebewerk wird genauer hingeschaut.

Zu sehen sind außerdem die Highlights, die Besucher bei einem Rundgang im großen Gotteshaus für sich entdecken können. Das gilt für das Hauptportal genauso wie für die Petersglocke oder das Grabmal von Konrad von Hochstaden. Die Mailänder Madonna kann bei Spiel genauso erblickt werden wie das Gerokreuz oder der Dreikönigenschrein. Auch ein Besuch im Dachstuhl wird ermöglicht.

Dem Spiel beigefügt ist ein kleines Begleitheft, in dem die frühere Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner die lange Geschichte des Doms vorstellt und den Leser zu den besonderen Orten im Dom mitnimmt. Dazu zählen die Fenster inklusive des Richterfensters genauso wie das Geläut des Doms und die Grabmäler im Chorumgang. Von jedem verkauften Spiel kommt je ein Euro der Arbeit des Zentral-Dombau-Verein zugute.

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