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Ampel: Finnischer Marktpolizist wird zum Ampelmännchen

Ampel : Finnischer Marktpolizist wird zum Ampelmännchen

Leverkusen bestärkt seine Städtepartnerschaft mit Oulu.

An der Fußgängerampel in der Oulustraße in Höhe Lindenplatz regelt von nun an bildlich gesprochen der „Toripolliisi“, der Marktpolizist aus Leverkusens Partnerstadt Oulu, den Verkehr. Denn an dieser Fußgängerampel zeigt seit neuestem ein Ampelmännchen in Form des „Toripolliisi“ an, wann Fußgänger die Straße überqueren dürfen.

Die Bezirksvertretung für den Stadtbezirk III hatte in ihrer Sitzung vom 7. Februar 2019 entschieden, die Fußgängerampel an dieser Stelle dauerhaft mit einem Ampelmännchen, das den Ouluer Marktpolizisten symbolisiert, auszurüsten.

Seit 50 Jahren gibt 
es die Städtepartnerschaft

Dadurch soll die Wertschätzung der mittlerweile 50 Jahre bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Leverkusen und Oulu zum Ausdruck gebracht werden. Der „Toripolliisi“ ist eine Statue auf dem Marktplatz Oulus und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Statue wurde von Kaarlo Mikkonen entworfen und 1987 auf dem Marktplatz vor der Markthalle in Oulu errichtet. Sie ist einem Schutzpolizisten gewidmet, der auf diesem Marktplatz für Ordnung und Ruhe gesorgt hat und dank seiner ausgleichenden Art von den Händlern sehr geschätzt wurde. Eine Infotafel nahe der nun umgerüsteten Fußgängerampel informiert über den Bezug zur Statue des „Toripolliisi“ auf dem Ouluer Marktplatz.

Die neugestaltete Ampel wurde in dieser Woche offiziell eingeweiht. Anwesend waren Bezirksvorsteher Frank Schönberger, Bürgermeister Bernhard Marewski, der zugleich Vorsitzender der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Leverkusens ist, Ulrich Kämmerling, Vorsitzender der Werbe- und Fördergemeinschaft Schlebusch, Mitglieder der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk III, Vertreter des städtischen Fachbereichs Tiefbau sowie aus Oulu der Rektor Ilpo Hettula und der Schulchor des Pohjankartano Musik-Gymnasiums sowie Gottfried Effe, der Vorsitzende des Finnland-Deutschland-Vereins Oulu.

Die Kosten für die Herstellung der Symbolscheiben „Toripolliisi“ belaufen sich auf etwa 400 Euro, die aus den Unterhaltungsmitteln für Lichtsignalanlagen des städtischen Fachbereichs Tiefbau finanziert wurden. Hinzu kommt eine Lizenzgebühr an den Nachlass des Künstlers Mikkonen für die Nutzung der Symbolscheiben in Höhe von 267,50 Euro, die von der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Leverkusen getragen wird. Die Herstellung und Aufstellung der Infotafel sowie die damit verbundenen Kosten werden von der Werbe- und Fördergemeinschaft Schlebusch übernommen.

leverkusen.de