Leverkusen/Köln A 3: Bauarbeiten früher abgeschlossen

Straßen.NRW meldet, das die Sanierung der Hauptfahrbahn sowie die weiteren Arbeiten zwischen dem Autobahndreieck Langenfeld und der Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum können bereits am Montag abgeschlossen werden können.

Leverkusen/Köln: A 3: Bauarbeiten früher abgeschlossen
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Leverkusen/Köln. Frohe Kunde von den Bauarbeiten auf der A3 bei Leverkusen. Straßen.NRW meldet, das die Sanierung der Hauptfahrbahn sowie die weiteren Arbeiten zwischen dem Autobahndreieck Langenfeld und der Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum können bereits am Montag, und damit einen Tag früher als geplant, abgeschlossen werden können. Grund: das gute Wetter vom Sonntag.

Im Laufe des Nachmittags werde die rund zwölf Kilometer lange Baustellenverkehrsführung abgebaut. Zum Abend hin könne der Verkehr dann zwischen Langenfeld und Leverkusen wieder auf allen Fahrstreifen Richtung Süden laufen. Die Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum sei wieder uneingeschränkt nutzbar.

Die Entspannung dürfte gleichwohl eingeschränkt sein. Unbill droht von anderer Seite: Vom späten Freitagabend an muss die A1 nahe der maroden Leverkusener Brücke für einige Tage in Richtung Koblenz gesperrt werden. Am vergangenen Freitag war dort in acht Metern Tiefe ein Gegenstand entdeckt worden, bei dem es sich um eine Weltkriegsbombe handeln könnte.

Um zu klären, was genau sich dort in der Tiefe befindet, muss die Fahrbahn geöffnet werden und eine Spezialfirma ein Loch graben. „Eine mittlere Katastrophe“ - so bezeichnet der ADAC Nordrhein den möglichen Bombenfund und die Auswirkungen auf den Verkehr. „Dieser Abschnitt ist ohnehin schon ein Nadelöhr“, sagte Verkehrsexperte Roman Suthold. Mit rund 120 000 Fahrzeugen pro Tag gehört der Abschnitt der Leverkusener Brücke zu den meistbefahrenen in Deutschland. (straßen.nrw/dpa/Red)