Jugendfeuerwehr: Mannschaftsbus zum Jubiläum

Jugendfeuerwehr: Mannschaftsbus zum Jubiläum

Durch Spenden und Stiftungsgeld kann sich der Nachwuchs einen lang gehegten Wunsch erfüllen.

Burscheid. Zum 50-jährigen Bestehen der Burscheider Jugendfeuerwehr in diesem Jahr wird dem Nachwuchs ein lang gehegter Wunsch erfüllt.

Spätestens zum Jugendzeltlager des Kreises, das ab dem 10. Juni in Burscheid stattfinden wird, soll endlich wieder ein eigener Mannschaftsbus bereitstehen.

Noch wird fleißig im Internet nach einem günstigen Gebrauchten gesucht. 12 000 Euro stehen der Nachwuchsabteilung für die Anschaffung zur Verfügung - gespendet von der Firma Fietz GmbH, der Burscheid-Stiftung der Kreissparkasse Köln und dem Rotary-Club Leverkusen-Opladen.

Am Donnerstag fand die Scheckübergabe in der Wache des Löschzugs I statt. Rotary-Präsident Fried Wolter sowie die Vorstandsmitglieder Andreas Droste und Dierk Kowalke überreichten den Jugendwarten Stefan Wallmeyer und Thomas Hildebrand sowie Wehrleiter Achim Lütz den symbolischen Scheck über 4000 Euro.

Benötigt wird das Gefährt in erster Linie, um die Jugendfeuerwehrleute zu den dreimal im Monat stattfindenden Übungen zu befördern und anschließend in die jeweiligen Ortsteile zurückzubringen. Auch bei Ferien-Ausflügen oder dem jährlich stattfindenden Jugendzeltlager im Kreisgebiet soll der Kleinbus zum Einsatz kommen.

Bislang konnte die Jugendabteilung, die derzeit 31 Mitglieder zählt, nicht komplett ausrücken, da es an einer Transportmöglichkeit wie dem eigenen Bus fehlte. "Wir freuen uns auf das neue Fahrzeug", sagte Stadtjugendwart Stefan Wallmeyer. "Jetzt müssen wir nicht mehr die Aktiven fragen, ob wir ein Auto haben dürfen."

Bürgermeister Kahrl, selbst Mitglied eines Rotary-Clubs am Niederrhein, stellte den Kontakt zu den Rotariern in Opladen her, die ihr soziales Engagement auch nach Leichlingen, Langenfeld, Monheim und Burscheid ausgeweitet haben. "Die überzeugende Jugendarbeit der Burscheider Feuerwehr hat uns dazu bewogen, mitzumachen", erklärte Rotary-Präsident Fried Wolter, der sich von der Wehr vor Ort ein Bild machte.

Weil der Buss zur Erfüllung des Brandschutzbedarfplans nicht benötigt wird, konnte die Stadt nicht als Geldgeber einspringen.

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