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Jugend forscht: Sonderpreis für Rastermikroskop

Jugend forscht: Sonderpreis für Rastermikroskop

Die Gymnasiastin Karoline Selbach kehrte mit einem Sonderpreis vom Bundeswettbewerb "Jugend forscht" zurück. Die Siegerin des Landeswettbewerbs kann sich gemeinsam mit zwei Mitschülern ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro teilen.

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p class="text"><strong>Burscheid. Nach dem 1. Preis beim Landeswettbewerb von "Jugend forscht" im März ist die Burscheider Gymnasiastin Karoline Selbach am Sonntag Abend auch vom Bundeswettbewerb in Hamburg nicht mit leeren Händen heimgekehrt. Zwar hat es nicht zu einem der fünf vergebenen Preise im Fachgebiet Physik gereicht. Aber dafür konnten sich Selbach und ihre Stufenkollegen Anna Lena Müller und Max Gilljohann vom Landrat-Lucas-Gymnasium in Opladen über einen Sonderpreis freuen.

Elektrischer Kondensator anstelle eines Lasers

Immerhin 500 Euro gab es von der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung für das von den drei Schülern entwickelte kapazitive Rasterkraftmikroskop. Das Besondere: Im Gegensatz zu üblichen Geräten nutzt ihr Mikroskop keinen Laser, um die Bewegung seiner Tastspitze zu messen, sondern einen elektrischen Kondensator. Im Ergebnis kann die Entwicklung der Jungforscher zum Beispiel die Oberfläche einer 50-Cent-Münze dreidimensional abtasten und vergrößert sichtbar machen.

Beim Landeswettbewerb in Leverkusen hatten die drei Lucas-Schüler damit den 1. Preis erzielt. Zuvor war das Trio mit seiner Erfindung auch schon im Mai 2006 beim Wettbewerb "Science on stage Deutschland" Gewinner gewesen.

Die Jungforscher werden auch bei der Patentierung ihrer Erfindungen unterstützt. Für viele Teilnehmer ist der Wettbewerb der Start einer wissenschaftlichen Karriere.