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Impfungen: Impfungen verzögern sich

Impfungen : Impfungen verzögern sich

Durch verzögerte Impfstoff-Lieferungen der Hersteller Biontech und Pfizer kann das Land den Städten und Kreisen voraussichtlich bis Ende Januar keinen Impfstoff für Erst-Impfungen zur Verfügung stellen. Die Nachricht des Landes wirkt sich erheblich auf die Impfplanung in Köln aus.

Bis zum Monatsende können in den Krankenhäusern keine Erst-Impfungen für Beschäftigte angeboten werden, in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen können nur Zweit-Impfungen erfolgen. Das Land geht davon aus, dass erst ab dem 1. Februar wieder Erst-Impfungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen stattfinden können. 

Auch die Öffnung der Impfzentren verschiebt sich. Das Kölner Impfzentrum sollte planmäßig am 1. Februar seinen Betrieb aufnehmen, das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium gibt nun eine landesweite Öffnung der Impfzentren erst am 8. Februar vor. Die Stadt schreibt bis Ende dieser Woche alle Kölner an, die bis zum 31. Januar das 80. Lebensjahr vollendet haben, und macht ihnen ein Impfangebot. Ihre Impftermine können sie ab dem 25. Januar telefonisch oder online über das Terminvergabesystem der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbaren. In Köln wurden bislang 11.680 Impfungen vorgenommen.