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Handball: „Ich vertraue und baue auf meinen Kader“

Handball : „Ich vertraue und baue auf meinen Kader“

Der Trainer der Bergischen Panther, Marcel Mutz, spricht im Interview des Bergischen Volksboten über die Perspektiven seines Teams in der 3. Liga. Der Tabellenplatz des Vorjahres soll bestätigt werden.

Herr Mutz, Glückwunsch zur sehr guten Hinrunde. Wie zufrieden sind Sie?

Marcel Mutz: Sehr. Wir werden das Jahr mit einer tollten Platzierung abschließen, das ist Grund genug um mit einem positiven Gefühl und einer Portion Zufriedenheit die Hinrunde und das Jahr zu beenden. zumal es immer wieder heißt, dass das Zweite Jahr nach dem Aufstieg das Schwerste ist. Nach Startschwierigkeiten haben wir schnell in die Spur gefunden. Zudem darf man nicht außer Acht lassen, dass uns mit Max Weiß und Justus Ueberholz zwei Säulen in Angriff und Abwehr über Monate gefehlt haben.

Was waren aus Ihrer Sicht die Highlights?

Mutz: Das ist schwer zu definieren. Das erste Spiel gegen die Dragons wo wir nach einem sechs Tore-Rückstand noch in letzter Sekunde mit einem Kraftakt einen Punkt geholt haben aber auch die vier Spiele in Serie nach dem 3:7-Start war unheimlich wichtig. Ansonsten ist es für mich eher die Entwicklung einzelner Spieler wie zum Beispiel Simon Wolter.

Was ist denn nicht so gut gelaufen?

Mutz: Wir haben uns unheimlich schwer getan gegen Mannschaften, die weit hinter uns stehen. Hier hätte ich mir konstantere Leistungen gewünscht. Den einen oder anderen Punkt haben wir dadurch liegengelassen. Auf der anderen Seite haben wir aber dann direkte Konkurrenten eindrucksvoll besiegt.

Wie geht es nun nach der Weihnachtspause weiter?

Marcel Mutz: Wir werden am 8. Januar wieder das Training aufnehmen. Einen Tag später, da ich pro Punkt im letzten Spiel in Schalksmühle eine Urlaubsverlängerung ausgelobt habe im Vorfeld. Wir werden dann die Zeit nutzen, die Grundlagen aufzufrischen und unser Spielsystem zu festigen. Testen werden wir in der Phase auch unter anderem gegen Schalksmühle. Wir werden uns dann sukzessive auf das erste Spiel in Krefeld vorbereiten.

Welche Ziele verfolgen Sie mit ihrem Team denn für die Rückrunde?

Mutz: Unser Saisonziel war den Platz des Vorjahres zu bestätigen. Hier sind wir auf einem guten Weg. Aber es wird eine riesige Herausforderungen, den aktuellen Platz zu behalten. Wir dürfen uns nicht auf den bisherigen Leistungen ausruhen, die Rückrunde wird um einiges schwieriger. Wir werden hart und akribisch arbeiten, das Ziel zu erreichen und sollte am Ende die Qualifikation für den DHB-Pokal herauskommen wäre das sicherlich ein Mega-Erfolg und Highlight für den Verein.

Wird es irgendwelche Veränderungen im Kader geben?

Mutz: Sven Jesussek fällt nach seiner Schulter-Operation vorerst aus. Ansonsten baue und vertraue ich meinem Kader.

Was können Sie denn schon zu den Kaderplanungen für die neue Spielzeit verraten?

Mutz: Wir sind hier aktuell in Gesprächen. Hans- Jürgen Middendorf ist wie immer eifrig in der Planung und wird sicher zeitnah Vollzug melden.

Sie haben jüngst für zwei Jahre ihren Vertrag verlängert. Was waren die ausschlaggebenden Gründe dafür?

Mutz: Zunächst freue ich mich über den Vertrauensbeweis in die geleistete Arbeit. Zum einen fühle ich mich extrem wohl und es passt perfekt in Einklang mit meinem Beruf. Zudem ist es auch eine emotionale Sache. Ich habe diese Mannschaft von der Verbandsliga bis in die 3. Liga als Spieler und Trainer geführt. Es steckt sehr viel Herzblut drin und ich brenne für diese Mannschaft und den Erfolg.

Was sind die Perspektiven für die kommenden beiden Spielzeiten?

Mutz: Ich denke, dass wir aus unseren Möglichkeiten bisher immer das Maximum rausgeholt haben. Wir wollen uns weiterhin im oberen Mittelfeld der 3. Liga etablieren. Und wenn wir das schaffen, ist das für den Verein ein großer Erfolg.

Verfolgen Sie noch ein persönliches Ziel für die Zukunft bei den Panthern?

Mutz: Ich möchte den Verein weiter in der 3.Liga etablieren. Persönlich nehme ich mich selber nicht wichtig, sondern möchte lieber die Spieler und mich selber weiterentwickeln.