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Hohenzollernbrücke: Hohenzollernbrücke wird umgebaut

Hohenzollernbrücke : Hohenzollernbrücke wird umgebaut

 Der Stadtrat hat in seiner Sitzung die Planung einer Fuß- und Radwegerampe an der rechtsrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke in Richtung Auenweg und Rheinufer sowie einer weiterführenden Fuß- und Radwegbrücke über den Auenweg und die Gleisanlagen der Deutschen Bahn (DB) mit einer anschließenden Rampe im Bereich der Messe-City beschlossen.

Die DB plant, im Zuge des Ausbaus des Bahnknotens Köln (Projekt S11, Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke) unter anderem im nördlichen Bereich des Bahnhofs Messe/Deutz zwei zusätzliche Gleise und einen Mittelbahnsteig zu errichten. Im rechtsrheinischen nördlichen Bereich der Hohenzollernbrücke befindet sich die Fuß- und Radwegerampe am Auenweg im Planungsbereich der S-Bahn-Gleiserweiterung, so dass diese Rampe abgebrochen werden muss.

Das vorhandene Rampenbauwerk muss komplett, inklusive Gründungen, durch die DB abgebrochen und durch ein neues barrierefreies Bauwerk nördlich der geplanten Gleiserweiterung ersetzt werden. Im gleichen Bereich plant die Stadt die Weiterführung einer neuen Fuß- und Radwegbrücke über den Auenweg und die DB-Gleise mit einer zweiten Rampe an der Messe-City.

In einer Machbarkeitsstudie wurden bisher verschiedene Varianten für den möglichen Verlauf im Bereich zwischen Hohenzollernbrücke und Auenweg erarbeitet. Nach Erteilung des Planungsbeschlusses können die Planungen nun vorangetrieben werden. Besonders im Bereich der zweiten Rampe an der Messe-City muss der endgültige Rampenverlauf noch genauer untersucht werden. Diese weiteren Planungen müssen von der Verwaltung eng mit den Planungen der DB zum Ausbau der S11/S-Bahn-Stammstrecke abgestimmt werden und sind terminlich an die Zeitplanung der DB gekoppelt. Über den Baubeginn und die Bauzeit können daher noch keine gesicherten Angaben gemacht werden. Nach Abbruch der Rampe und während der Bauzeit soll ein Treppenturm mit Schiebehilfe am Kennedy-Ufer errichtet werden.

Ein erster prognostizierter Kostenorientierungswert für den Neubau der Rampe bis zur Messe-City beträgt zum jetzigen Planungsstand etwa sieben Millionen Euro brutto. Hierin sind Planungskosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro enthalten. Der Neubau der Rampe am Auenweg wird zusätzlich etwa drei Millionen Euro kosten. Diese Kosten soll die DB übernehmen.

Des Weiteren ist vorgesehen, die linksrheinische Rampe so zu planen, dass nach Abschluss des Ausbaus der S11/S-Bahn-Stammstrecke zusätzlich eine dauerhafte Rampe von der Hohenzollernbrücke zum Breslauer Platz realisiert werden kann.