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Handballerin Pia Adams: Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

Handballerin Pia Adams: Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

Pia Adams aus Burscheid tritt bei Europameisterschaft in Polen an. Bereits jetzt hat sie bewiesen, dass sie wichtig ist für das U17-Team.

Burscheid. In wenigen Tagen beginnt für die Burscheiderin Pia Adams das bisherige Highlight ihrer Handballkarriere.

Nach dem Sprung in den erweiterten Kader der Frauenmannschaft des Bundesligisten TSV Bayer 04 Leverkusen, dem Gewinn der Deutschen A-Jugendmeisterschaft mit dem TSV und der Berufung in die deutsche U17-Nationalmannschaft, tritt die ehemalige Spielerin der Bergischen Panther nun vom 15. bis zum 25. August bei den U17-Europameisterschaften in Polen an.

Bereits bei den European Youth Olympic Festival (EYOF) in Utrecht vor zwei Wochen und dem Gewinn der Bronzemedaille bewies Pia Adams als Haupttorschützin im kleinen Finale, dass sie zu den Leistungsträgerinnen in der deutschen Mannschaft gehört.

Bevor es am 15. August ernst wird, kommt das Team der DHB-Trainer Frank Hamann und Nico Kiener am Sonntag in Bad Malente zu einigen Trainingseinheiten zusammen. In Danzig muss sich die deutsche Mannschaft in der Vorrundengruppe D mit Tschechien (15. August, 19 Uhr), Kroatien (16. August, 19 Uhr) und Norwegen (18. August, 17 Uhr) auseinandersetzen. Die Spiele werden unter imprezylive.pl im Livestream zu sehen sein.

Auf Norwegen und Tschechien traf die Auswahl der Jahrgänge 1996 und jünger in der Vorrunde des EYOF. Die Partien endeten erfolgreich mit 23:18 und 35:28. Aus jeder der vier Gruppen erreichen die besten beiden Mannschaften die Hauptrunde.

Der Rest spielt um die Plätze. Die Gegner in der zweiten Turnierphase kommen aus Gruppe C, die mit Russland, Schweden, Ungarn und der Slowakei besetzt ist.

„Wir wollen unsere Gruppe mindestens auf Platz zwei abschließen”, sagt Hamann. Mit Einzug in die Hauptrunde stünde die deutsche Mannschaft bereits unter den besten Acht der U17-EM und hätte damit Weichen gestellt für eine Teilnahme an der U18-Weltmeisterschaft 2014.

Als Favoriten gelten die Russinnen, aber vor allem die Däninnen. Diese beiden Teams bestritten auch das Finale des EYOF. Dänemark setzte sich damals klar durch.