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Initiative: Grab von Bürgermeister Schmidt jetzt in würdigem Zustand

Initiative : Grab von Bürgermeister Schmidt jetzt in würdigem Zustand

Heute exakt vor einem Jahr kritisierte die Stadthistorikerin Marie-Luise Mettlach im Bergischen Volksboten den Zustand des Grabes von Bürgermeister und Ehrenbürger Wilhelm Schmidt (1864 bis 1936) auf dem Friedhof an der Altenberger Straße.

Lediglich eine schlichte Grabplatte von Rindenmulch umsäumt sowie Erde und Unkraut machten bislang den Charakter des Grabs aus. Nachdem sich kurz nach der Berichterstattung dazu auch Jelle von Dryander (links), Vorsitzende des Burscheider Kulturvereins, im Kulturausschuss kritisch zu Wort gemeldet hatte, fand sie eine Unterstützerin: Die ehrenamtlich stellvertretende Bürgermeisterin Silke Riemscheid sagte eine Patenschaft und damit auch die künftige Pflege zu. Beide sorgten nun mit eigenen Mitteln und persönlich vor Ort mit einer durchdachten Pflanzung nach Plänen der Garten- und Landschaftsplanerin Brigitta Oetken für ein würdiges Andenken des Bürgermeisters, der der Stadt laut Marie-Luise Mettlach einst zur Blüte verholfen hatte. Jelle von Dryander: „Ohne diesen Bürgermeister hätten wir kein Badehaus. Und ohne das Badehaus keine Spielstätte“, begründet sie ihr Engagement. Geplant ist nun auch eine Führung zu allen Burscheider Friedhöfen am Donnerstag vor Totensonntag – in den frühen Abendstunden mit Fackeln. hmn/Foto: Doro Siewert