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African Angels: Für sie ist Singen ein Bestandteil des Lebens

African Angels : Für sie ist Singen ein Bestandteil des Lebens

Der Cape Town Opera Chorus präsentiert am 29. Dezember das Beste aus Gospel und African Traditionals.

Wenn diese 18 Sängerinnen und Sänger in farbenfroh leuchtenden Gewändern mit ihrer ganzen stimmlichen Kraft afrikanische Traditionals oder Gospelsongs wie „Oh Happy Day“ anstimmen, dann kann man gar nicht anders als mitwippen und sich ganz dem himmlischen Klang eines der besten Chöre der Welt hinzugeben. Als African Angels präsentieren die Mitglieder des renommierten Cape Town Opera Chorus, 2013 als weltweit bester Opernchor des Jahres ausgezeichnet, ein Programm, das so facettenreich und bunt ist wie Südafrika selbst.

Seit 2014 bringen sie auf ihren Reisen die Konzerthäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ihrer musikalischen Leidenschaft, ihren lebensfrohen Darbietungen und brillanten Stimmen zum Beben. In Köln darf sich das Publikum am 29. Dezember in der Philharmonie auf ein neues Programm der African Angels freuen, das mit dem Besten aus Oper, Gospel und African Traditionals die Seele Afrikas zum Klingen bringt.

Als Solisten genauso
überzeugend wie im Chor

„Wenn ich singe, feiere ich“, heißt es in einer afrikanischen Weisheit. Über die Grenzen aller gesellschaftlichen Schichten hinweg gehört das Singen in Südafrika zum alltäglichen Leben, sei es im Schulchor oder in der Kirche, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Dabei sind die Traditionen und Vorlieben der Südafrikaner in puncto Gesang genauso vielfältig wie die verschiedenen Ethnien der Regenbogennation: Von traditionellen afrikanischen Liedern mit den markanten Schnalzlauten der Xhosa über den Gospel – der seine Wurzeln im kulturellen Erbe des Kontinents hat – bis hin zur klassischen Oper, die in Südafrika ihre ganz eigenen Traditionslinien ausgebildet hat. Die African Angels vereinen die Vielfalt der südafrikanischen Musik in einem Konzertabend. Als Solisten genauso überzeugend wie im Chor, bringen die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Musikdirektor und Pianist José Dias den Facettenreichtum und die Strömungen südafrikanischer Kultur klangstark zum Ausdruck.

Begleitet von Klavier, Percussion-Rhythmen oder mit Gesang wechseln sich typisch südafrikanische Traditionals und Songs - wie Miriam Makebas „Pata Pata“ oder der Grammy-prämierte Song „Baba Yetu“ - mit erhebenden Gospels, Spirituals und berühmten Opernmelodien wie dem Gefangenenchor aus Nabucco ab.

In Kapstadt stehen die allesamt im Opernfach ausgebildeten Ausnahmesänger sowohl als Solisten als auch im Chor in umjubelten Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder „Don Pasquale“ auf der Bühne. Doch auch der Klangkörper selbst zählt zu den besten seines Fachs. Im Jahr 2013 wurde er unter insgesamt 1500 Nominierten aus insgesamt 41 Ländern bei den International Opera Awards in London zum besten Opernchor des Jahres gewählt. howa