Großer Sporttag der BTG: Fitness: Auch Zähneputzen hilft

Großer Sporttag der BTG : Fitness: Auch Zähneputzen hilft

Beim Fitness-Tag der BTG wurde nicht nur geschwitzt. Auch praktische Tipps für regelmäßige Bewegung zu Hause gab es. 34 Frauen sorgten für volle Veranstaltungen.

Volles Programm beim Jahres-Fitness-Tag der BTG! Am Samstagvormittag versah der stellvertretene Vorsitzende Marc Kollbach dutzende Namen auf seiner Liste mit einem Häkchen. Die Teilnehmerinnen am 14. Fitness-Tag sammelten sich in der Pulvermacher-Halle und applaudierten ihre erfahrenen Übungs-Team aus acht Frauen und einen jungen Trainer.

Tim Taddey (25), als Vertreter des Aquatraining-Teams, war für die am Nachmittag eingeplante Gruppe im Vitalbad zuständig.  Aqua-Training ist eine gefragte Einheit. Viele Interessenten landeten schon auf einer Warteliste. Jeden Mittwoch richten junge Männer und Frauen ihre Bewegungen im Vitalbad-Becken nach den Anweisungen von Tim Taddey. Während der Vorbereitung auf einen Triatlon-Wettbewerb (Laufen, Radfahren, Schwimmen) entschloss er sich,auch in der BTG aktiv zu sein. Neben seinem Studium der Physiotherapie zählt auch Fußball zu seinen Hobbys.

Gastreferentin widmet sich besonders der Körpermitte

Als Gastreferentin bot die Gymnastik-Dozentin und Autorin Gabi Fastner eine Auswahl praktikabler Bewegungsangebote. Die Referentin in Sachen Fitness ist als Trainingscoach  bundesweit bekannt. Einer ihrer Schwerpunkte befasst sich mit Fitness-Möglichkeiten für Personen über sechzig. Der Kontakt zur BTG entstand über den Rheinischen Turnerbund.   Besonders wichtig sei ihr das Training der Körpermittel.  Sie komme „in unserer bequemen Lebensart“ oft zu kurz. „Durch zu wenig bewusstes Bewegen reduziert sich unser Gleichgewichtsreflex. Was an diesem Fitness-Tag nur angestoßen werden kann, lässt sich aber auch zu Hause umsetzen. Wie wär‘s zum Beispiel mit: Zähneputzen auf einem Bein?“

Auch der weiche Redondo-Ball mache große Laune, Muskeln und Nerven zur Stärkung der Körpers einzusetzen. Ein weiterer Rückschluss der Expertin ist ebenfalls nachdenkenswert: „Bewegung ist das beste Training für die Gehirntätigkeit.“

Der Programm-Einstieg mit einem temporeichen Warmup ließ sich leider nicht in freier Natur durchführen – die ersten Schweißtropfen auf den Stirnen reichten aus als feuchte Zugabe – auf den Nieselregen vor der Tür konnte man verzichten. Einige Sportlerinnen wechselten um 10 Uhr hinüber in den Kindergarten „Sterntaler“. Dort waren unter anderem Yoga-Übungen angesagt mit Nicole Stechtert-Thull und Hip-Hop-Training (Martina Schwanke).

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