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Ausstellung „Fühlfragen“ in Burscheid: Entdecken und Lernen durch die Sinne

Ausstellung „Fühlfragen“ in Burscheid : Entdecken und Lernen durch die Sinne

Die Ausstellung „Fühlfragen“ kann am 22. November im Megafon besucht werden.

Für Kinder ist es wichtig, frühzeitig zu lernen, den eigenen Körper zu verstehen, Selbstvertrauen zu tanken und ein Gespür für Gefahrensituationen zu entwickeln. All das ermöglicht die Ausstellung „Fühlfragen“, die sich an die dritten und vierten Klassen der Grundschulen richtet und am Donnerstag, 22. November, anlässlich des zehnjährigen Bestehens, in Burscheid zu sehen ist.

Die Ausstellung besteht aus einem Mitmach-Parcours mit zehn Spielstationen zum Ausprobieren, Entdecken und Lernen durch sinnliches Erleben. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, sich auf spielerische Art mit zum Teil schwierigen Themen wie Gefühle, Konflikte, gute und böse Geheimnisse oder Hilfe holen und sexuelle Gewalt auseinanderzusetzen. Begleitet werden sie dabei von den Mitarbeitern des Fachdienstes Prävention des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Lennep sowie des Amtes für Familie und Jugend. So können die jungen Besucher reflektieren, was ihnen gut tut und was nicht. Über vorbereitende und begleitende Veranstaltungen, Schulungen und einen Elternabend wurden auch die Lehrkräfte und Eltern für dieses Thema sensibilisiert und im Sinne der gesetzlichen Neuregelungen zur Sicherung und Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen fit gemacht.

Bereits seit zehn Jahren tourt die Ausstellung durch alle Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises und wurde in dieser Zeit schon von rund 21.000 Kindern besucht. In Burscheid ist die Ausstellung nun zum fünften Mal zu Gast und erreicht dabei etwa 310 Schüler. Für alle interessierten Bürger steht „Fühlfragen“ am 22. November von 16 bis 18 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Megafon an der Montanusstraße offen.

„Fühlfragen“ ist ein Projekt des Arbeitskreises Psychosoziale Prävention im Rheinisch-Bergischen Kreis unter der Projektleitung des Deutschen Kinderschutzbundes. Red