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Einzelhandel: Neues Damenschuhgeschäft in der Lindenpassage

Einzelhandel: Neues Damenschuhgeschäft in der Lindenpassage

„Bärbels Schuhladen“ wird am Ende der Ferien eröffnet. Derzeit laufen die Renovierungsarbeiten.

Burscheid. Für jeden Jungunternehmer ein großer Schritt: die Selbstständigkeit. Dieses Projekt haben sich jetzt auch Bärbel Becker und ihre zwei Mitarbeiterinnen Thekla Scholz und Marianne Wehland vorgenommen.

Die drei Kolleginnen haben im Geschäft „Firenze Schuhmoden“ bereits zusammengearbeitet. Dieses wird nun geschlossen. „Die Laufkundschaft hat in der unteren Hauptstraße einfach gefehlt, besonders nachdem Schlecker und die Post geschlossen haben. Wir haben dann die Kündigung wegen der Geschäftsaufgabe bekommen. Deshalb wollen wir uns jetzt selbstständig machen“, sagt Becker, die Inhaberin des neuen Geschäftes in der Lindenpassage.

„Ein Wohlfühlgeschäft für Frauen“, so bezeichnet Bärbel Becker den Schuhladen, der nach den Sommerferien eröffnet wird. „Wir denken, dass wir hier mehr Kunden ansprechen können“, sagt sie.

„Bärbels Schuhladen“ wird dann das einzige Schuhgeschäft in Burscheid sein und ausschließlich Damenschuhe führen. „Unsere Stärke ist der Bequemschuh, beispielsweise mit der Marke Waldläufer. Für junge Leute wollen wir aber auch modische Tamaris-Schuhe anbieten“, sagt Becker.

Derzeit laufen noch die Renovierungsarbeiten an dem Lokal in der Lindenpassage. „Wir machen hier alles schön. Der Fußboden wird ersetzt und neue Wände werden gesetzt. Es soll hell und freundlich im Boutiquestil werden“, sagt sie.

Auch der erste Schuheinkauf sei bereits getätigt. „Wir entscheiden demokratisch, welche Schuhe wir anbieten wollen“, sagt Becker. Dabei sollen ein guter Einkauf in den Größen 36 bis 42 und zudem gefragte Accessoires wie Schirme und Taschen den Erfolg garantieren. „Wir haben den Kontakt zu unseren Kunden aufgenommen und hoffen, dass sie uns auch in der Lindenpassage treu bleiben“, sagt sie. Darunter seien auch Kunden aus Leverkusen und Wermelskirchen. „Selbstständiges Arbeiten sind wir bereits gewöhnt, daher trauen wir uns die Selbstständigkeit zu“, sagt sie.