Kita Schützeneich: Ein Schiff und ein Zug für fantasievolle Abenteuerreisen

Kita Schützeneich : Ein Schiff und ein Zug für fantasievolle Abenteuerreisen

Das Außengelände der Johanniter-Kita Schützeneich ist fertiggestellt. Am 6. April sollen die neuen Spielebenen während einer großen Feier mit der Öffentlichkeit eingeweiht werden.

Drei Jahre lang wurde das Außengelände der Johanniter-Kita Schützeneich in Burscheid von Grund auf umgestaltet. Am 6. April gibt es nun das Einweihungsfest.

Ein Schiff für fantasievolle Abenteuerreisen, eine artgerechte Heimat für die Molche, ein Häuschen für Rollenspiele und eine Ecke fürs Geschichten erzählen: Auf dem 5000 Quadratmeter großen Außengelände der Kita hat sich viel verändert. Drei Jahre lang gab es hier Arbeiten zur Umgestaltung, die auch durch Spender möglich waren.

Zum Abschluss dieses Großprojekts gibt es nun eine Feier, zu der Eltern, Nachbarn und Interessierte eingeladen sind. Das Fest findet statt am Samstag, 6. April, von 11 bis 15 Uhr in und an der Kita an der Straße Schützeneich 2 bis 4.

Die Gäste können sich dabei die neuen Spielgeräte, die Erzählecke oder das Holzschiff genau anschauen. Außerdem wird ein buntes Programm mit Gesang am Lagerfeuer, einem Osterbasar und internationalem Essen angeboten. Es können Stelzen gebaut und Eier bemalt werden, es gibt einen Pflanztisch und Bienen-Pralinen.

„Wir haben unser Außengelände nach 42 Jahren umgestaltet, um auch auf die veränderten Bedingungen in Kindertageseinrichtungen einzugehen“, sagt Kita-Leiterin Inge Wirths. Grundlage dafür sei gewesen „das Votum der Kinder ernst zu nehmen und vielfältige Bewegungsbereiche einzufügen“. Denn die Kinder waren bei den Planungen beteiligt und konnten im Sinne der in der Kita praktizierten Partizipation ihre Wünsche und Bedürfnisse einbringen. Das aus Kindern und Mitarbeitenden bestehende Spielplatzgremium entwickelte einen naturnahen und lebensnahen Spiel- und Bewegungsraum. „Die Kinder erhalten mit der neuen Außenanlage viele Einblicke in die Zusammenhänge und Abhängigkeiten von Lebensgemeinschaften. Sie können daraus Schlussfolgerungen ziehen und eigene Verhaltensweisen entwickeln. Sie lernen, Fragen zu stellen und nach Lösungen zu suchen“, sagt Leiterin Inge Wirths.

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