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Wasserversorgung: Die große Dhünn-Talsperre ist weiterhin gut gefüllt

Wasserversorgung : Die große Dhünn-Talsperre ist weiterhin gut gefüllt

Füllstand liegt trotz der heißen und trockenen Sommermonate noch bei 66 Prozent.

Die lang andauernde Schönwetterperiode setzte sich im Wuppergebiet auch im September fort. Ähnlich wie im August fiel auch im September teils die Hälfte oder sogar weniger als die Hälfte der statistisch üblichen Regenmenge. Dies zeigen auch die Wetteraufzeichnungen des Wupperverbandes. So wurden an der Bever-Talsperre 42 Liter pro Quadratmeter gemessen, 100 Liter sind dort im September Durchschnitt. In Wuppertal (Kläranlage Buchenhofen) waren es 41 Liter, das Mittel liegt bei 81 Litern. Im Solingen-Burg wurden in der Kläranlage 45 Liter erfasst, 108 Liter fallen dort üblicherweise.

Am niederschlagärmsten war es an der Eickener Mühle in Kierspe mit nur 34 Litern. In Schwelm regnete es mit knapp 55 Litern am meisten, der Durchschnitt sind 88 Liter. Viele Tage hintereinander waren regenfrei, so fiel zum Beispiel in der Zeit vom 14. bis 20. September fast kein Regen, ebenso vom 25. bis 30. September. Der nasseste Tag des Monats war der 23. September: In Buchenhofen, Burg und Lindscheid (Große Dhünn-Talsperre) fielen je 15 Liter.

Wasservorrat in der Dhünn-Talsperre noch bei 66 Prozent

Durch das nasse Winterhalbjahr waren die Talsperren des Wupperverbandes in diesem Jahr gut gefüllt. Selbst nach den trockenen Sommermonaten liegt der Füllstand der Talsperren im normalen Bereich.

Die Trinkwassertalsperre Große Dhünn war in diesem Jahr so gut gefüllt wie seit Jahren nicht, teilt der Wupperverband weiter mit. Auch jetzt liegt der Füllstand der Hauptsperre mit einem Fassungsvermögen von 72 Millionen Kubikmetern noch bei 66 Prozent. Das ist so hoch wie nur zweimal in den vergangenen zehn Jahren zu dieser Zeit.

Auch die Bever-Talsperre (Fassungsvermögen 23,7 Prozent) ist trotz der vorangegangenen trockenen Monate zurzeit zu 75 Prozent gefüllt. Sie bewegt sich nun in dem Füllbereich, der ab November ohnehin für den Hochwasserschutzraum freigehalten werden muss. Red