Die Ausbildung in Teilzeit

Das Netzwerk für den Wiedereinstieg unterstützt die Berufsausbildung in Teilzeit. Junge Menschen können so den Beruf und die Familie verwirklichen, die Unternehmen können flexibel planen.

Rhein.-Berg. Kreis.Viele Ausbildungen werden in Vollzeit angeboten. Das stellt laut Agentur für Arbeit für junge Familien häufig ein Problem dar. Hier setze die sogenannte Teilzeit-Ausbildung an: Durch eine verkürzte tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit könnten Familie und Beruf unter einen Hut gebracht werden.

Das Netzwerk W (W steht für Wiedereinstieg) unterstütze die Teilzeit-Berufsausbildung und sorgt dafür, das Thema bekannter zu machen. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer würden sich durch die Teilzeit-Berufsausbildung einige Vorteile ergeben.

Für die jungen Eltern sei eine Ausbildung eine wichtige Voraussetzung für künftige Berufe — insbesondere, um den Lebensunterhalt für eine Familie zu sichern. Für Unternehmen ergebe sich die Chance, kompetente Fachkräfte für sich zu gewinnen. Daneben könnten die Auszubildenden flexibel und zeitlich passend eingeplant werden.

Die bisherigen Erfahrungen mit dem Modell der Teilzeit-Berufsausbildung sind laut Kreisverwaltung und Agentur für Arbeit positiv. Es zeige sich, dass das Verantwortungsbewusstsein, die Motivation und Loyalität der Auszubildenden in Teilzeit zum entsprechenden Unternehmen stark ausgeprägt seien.

Informationen zur Teilzeit-Ausbildung gibt die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. Die Servicerufnummer für Arbeitgeber ist die 0800/45 55 520. Die gebührenfreie Hotline für Ausbildungs- und Umschulungsinteressiert lautet 0800/ 45555500.

Auch die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) ist telefonisch unter Telefon 0 22 02/93 33 220 oder per E-Mail an BergischGlabach.BCA@arbeitsagentur.de erreichbar.

Weitere Auskünfte gibt das Jobcenter Rhein-Berg unter der Telefonnummer 0 22 02/93 33 183 oder per E-Mail an Rhein-Berg.BCA@jobcenter-ge.de.

“ Nähere Informationen finden Sie im Internet unter

www.netzwerkW-rbk.de

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