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Bergische Panther: Eine Demonstration der Überlegenheit

Bergische Panther: Eine Demonstration der Überlegenheit

Mit dem Sieg über Angermund vergrößern die Panther ihren Vorsprung.

Rhein.-Berg. Kreis. Den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Oberliga haben die Handballer der Bergischen Panther an diesem Wochenende gemacht.

Die Mannschaft um Spielertrainer Ceven Klatt sorgte auch beim Tabellensechsten TV Angermund für klare Verhältnisse, feierte nach starker Vorstellung einen verdienten 34:22 (15:7)-Auswärtserfolg. „Da hat heute bei uns alles gepasst“, lobte der Coach hinterher.

Die Kunde vom fast schon sensationellen 30:30-Remis des Verfolgers Haan gegen den Abstiegskandidaten Überruhr tat zu der guten Stimmung ein Übriges. Damit haben die Panther den Vorsprung auf zwei Zähler ausbauen können. „Wichtig ist aber nach wie vor, dass wir unsere Hausaufgaben erledigen. Und so, wie wir das heute getan haben, muss es unbedingt weitergehen“, sagte Klatt.

Von der ersten Minute an ließen die Gäste überhaupt keine Zweifel aufkommen, in der Verbandsliga mit aller Macht den nächsten Erfolg einfahren zu wollen. Die 3:2:1-Abwehrformation arbeitete sehr aggressiv, Thilo Faust gab zwischen den Pfosten einen umsichtigen Schlussmann ab. In Halbzeit eins kassierten die Panther ganz sechs Tore aus dem Spiel heraus, bei einem Strafwurf hatte Faust zudem das Nachsehen.

Schnell hatte der Favorit einige Tore zwischen sich und den Kontrahenten gebracht, das Selbstvertrauen stieg immer weiter an, weil auch Kreisläufer David de la Fuente in der Offensive nicht auszuschalten war. „Da sind die meisten Kombinationen über ihn gelaufen. Das hat uns viel Sicherheit gebracht“, erklärte der 28-jährige Spielertrainger. Mit einem deutlichen Acht-Tore-Vorsprung ging es in die Pause.

Der Tabellenführer wechselte nach der Besprechung munter durch, ohne dass der Spielfluss verlorenging. Klatt konnte einigen Akteuren wichtige Verschnaufpausen verschaffen. Umso erfreulicher war es, dass die Panther auch den zweiten Spielabschnitt nach Toren für sich entscheiden konnten — und das gegen einen keineswegs schlechten Gegner.

„Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein. Das war mal wieder ein Ausrufezeichen“, freute sich Klatt.