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Buch „50 Jahre Stadt Willich“ vorgestellt

Buch „50 Jahre Stadt Willich“ vorgestellt : Präsentation Buchvorstellung „50 Jahre Stadt Willich“ – mit Dankeschön für die Autoren

„50 Jahre Stadt Willich“: Wenn ein solches Buchprojekt auf Start gesetzt wird, können spätere Schmöker beim Durchblättern des fertigen Lesestoffs oft gar nicht mehr ermessen, welche Anekdoten, welche Ideen, welche Informationen es nicht zwischen die Buchdeckel geschafft haben.

Warum auch! Wenn die Zeilen doch ein Lesevergnügen über mehr als 380 Seiten befeuern. Sie zeigen bei aller Informations- und Unterhaltungsfülle: In der Kürze liegt die Würze. In den vorgelegten 50 stadtgeschichtlich so jungen Jahren steckt eine Menge Leben, Power und Prozess. Am Freitag haben Stadtarchivar Udo Holzenthal und Mit-Redakteur Bernd-Dieter Röhrscheid stellvertretend für die Herausgeber, die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich, im Beisein vieler gewonnener, überredeter, zuweilen beknieter Mit-Autoren das reich bebilderte Lesebuch vorgestellt. Es gilt dem Geburtstagskind „Willich“ im Vorfeld des Feierjahres 2020. In über 37 Themenfeldern werden die Facetten des Lebens in und um Willich beleuchtet, beschrieben, in ihrer Entwicklung beäugt von denen, die sich mit der jeweiligen Materie sehr gut bis besser als jeder andere auskennen. Friedel Kluth schreibt über Anrath „Op et Duusend-Jöhrije“, Simone Küppers über De Bütt, Wilhelm Spee über die Schlossfestspiele und Ernst Kuhlen über das Heimatmuseum Kamps Pitter. Denkmalpflege - auch ein Thema in der Stadt, wie das Gewerbegebiet Münchheide, auf das Gerd Zenses als Autor schaut.

Leicht soll die Lektüre sein, passend zu einem lesenden Feierabend, dabei politisch, persönlich, pointiert, auch sportlich und sozial. Und ein Bilderbuch ist es auch mit 376 Fotografien. Ab sofort ist die gebundene Ausgabe zum Preis von 29,80 Euro in und über die Willicher Buchhandlung, Grabenstraße 12, in Alt-Willich erhältlich. Die Präsentation im Neersener Schloss haben Holzenthal und Röhrscheid als Danke für die Autoren und interviewten Zeitzeugen verstanden. Ree/Foto: Lübke