Bielefeld: Grausamer Giftangriff auf Lebensretter-Hunde in NRW

„Ich bin sprachlos“ : Grausamer Giftangriff auf Lebensretter-Hunde in NRW

Zwei Hunde sind am Montag im heimischen Garten heimtückisch vergiftet worden. Ein einjähriges Kind hätte genauso gut betroffen sein können.

Eine Bielefelderin hat sich auf Facebook nach einer Attacke auf ihre Hunde Luft verschaft. „Ich bin spachlos...“ schreibt Celina Schnur. Ihre Hunde sind am Montag im heimischen Garten vergiftet worden.

Am Montagmorgen sei zunächst noch alles in Ordnung gewesen, berichtet die Hundehalterin der Neuen Westfälischen. „Wir waren kurz im Garten und dann gab es Frühstück für die Hunde. Zwei Stunden später fingen die Hunde an sich zu übergeben.“

Offenbar hatte Jemand Giftköder über den Gartenzaun geworfen, berichtet Schnur dem Blatt. Es habe sich dabei um Wurststücke gehandelt, die „wirkten, als seien sie in irgendetwas eingelegt gewesen.“

Bei den betroffenen Hunden handele es sich zu allem Überfluss um solche, die anderen Lebewesen helfen. Naeli (7), Ciara (1) und Peaches (4) seien Personenspürhunde, heißt es in der Neuen Westfälischen.

Doch es hätte noch schlimmer kommen können, denn durch den Garten sei zudem ein knapp einjähriges KInd gekrabbelt. „Der Kleine hätte sich das Zeug genauso in den Mund stecken können“, meint Schnur.

(mars)
Mehr von Westdeutsche Zeitung