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Bekenntnis zum Zoo

Bekenntnis zum Zoo

Als der Nachrichtensender CNN vor gut zwei Jahren Wuppertal zu einem der 20 Top-Reiseziele weltweit erklärte, da war das Staunen groß. Leider bereitete die Corona-Pandemie allen Blütenträumen von einem boomenden Wuppertal-Tourismus schnell wieder ein Ende.

Dass die Schwebebahn dann nur noch an Wochenenden unterwegs war, passte ebenfalls nicht ins Bild von einer Stadt, die Touristen in Massen anlocken kann. Doch wenn die Schwebebahn ab dem 2. August auch werktags wieder fährt, ist Besserung in Sicht. Das gilt insbesondere wegen der Anbindung an den Grünen Zoo, denn in der Kombination mit der Schwebebahn ist der Zoo gerade für die Tagestouristen ein ideales Ausflugsziel. Dieses Wuppertaler Erfolgsmodell funktioniert aber nur, wenn sowohl der Zoo als auch die Schwebebahn in Bewegung bleiben und sich weiter entwickeln. Die Schwebebahn wünschen sich nicht allein die Wuppertaler, sondern auch die Touristen vor allem als zuverlässiges Verkehrsmittel. Schön, dass man damit wie nebenbei die Stadt erkunden kann. Der Zoo muss sich auf die großen Herausforderungen durch veränderte Anforderungen an die Tierhaltung einstellen. Zoo, Zooverein und die meisten Besucher sind bereit, diesen Weg mitzugehen. Deshalb müssen sich die Parteien nun zum Zoo bekennen und im Doppelhaushalt Geld für den Wandel bereitstellen.