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Bekanntgabe der Modellkommunen für Corona-Lockerungen erst Freitag

Öffnung unter Auflagen : Bekanntgabe der Modellkommunen für Corona-Lockerungen doch erst Freitag

Die Modellkommunen für Corona-Lockerungen in Nordrhein-Westfalen sollen erst am Freitag bekannt gegeben werden. Auch Krefeld und Düsseldorf hatten sich beworben.

Die Modellkommunen für Corona-Lockerungen in Nordrhein-Westfalen sollen statt Donnerstag doch erst am Freitag bekannt gegeben werden. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) werde am Freitagmorgen (11 Uhr) über die Projekte und das weitere Verfahren informieren, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. Ursprünglich sollte bereits am Donnerstag öffentlich gemacht werden, welche Kommunen den Zuschlag bekommen haben.

Beworben hatten sich 26 Kreise und 20 Städte - zwischen sechs und acht von ihnen sollten ausgewählt werden. Unter anderem Krefeld, Mönchengladbach und Düsseldorf hatten sich dafür beworben. Das bergische Städtedreieck hatte ebenfalls zu Beginn über eine Bewerbung nachgedacht, den Gedanken allerdings aufgrund der hohen Inzidenzen wieder verworfen. Das Modellregionen-Projekt hatten Bund und Länder bei einer Ministerpräsidentenkonferenz im März bundesweit beschlossen. Inzwischen sind die Corona-Neuinfektionszahlen allerdings wieder stark angestiegen.

Geplant ist, dass einige Kommunen ihr gesellschaftliches und öffentliches Leben zumindest teilweise und im kleinen Rahmen hochfahren dürfen. Offen ist, ab wann die Modellregionen mit ihren digital gestützten Projekten starten können.

Für die Teilnahme gelten strenge Kriterien. Es geht nicht um umfassende und flächendeckende Öffnungen. Vielmehr soll an Projekten aus klar abgegrenzten Bereichen wie Sport, Jugend und Freizeit, Theater und Kulturstätten, Handel oder Außengastronomie beispielhaft ein digital gestütztes Pandemiemanagement demonstriert werden.

Die Modellkommunen müssen Corona-Registrierungs-Apps nutzen. Einen Grenzwert der Corona-Inzidenz als Teilnahmebedingung gibt es zwar nicht, dafür aber „klare Abbruch-Kriterien“ - etwa wenn die Corona-Neuinfektionen erheblich über den Landesdurchschnitt steigen. Auch die begleitenden Wissenschaftler könnten das Projekt abbrechen.

(dpa)