#112live: Feuerwehren aus Wuppertal und Düsseldorf berichten live

#112live: Leitungsschau der Rettungskräfte - NRW-Feuerwehren berichten live von ihren Einsätzen

Feuerwehren in ganz Deutschland berichten am Tag des Notrufs live über ihre Rettungseinsätze. Hier könnt ihr sehen, was die Einsatzkräfte aus der Region so erleben.

Die Feuerwehren im „Twittergewitter“: Berufsfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen haben den Kurznachrichtendienst Twitter genutzt, um über ihren Alltag zu berichten. In Hunderten Tweets geriet dies teilweise zur Leistungsschau: Die Feuerwehr Düsseldorf stellte ihre Reptilienexperten und ihr HIT-Team (Hochinfektionstransporte) vor, die Essener Kollegen ihre Höhenretter.

In Essen ging es Montagmorgen gleich hektisch los: 25 Einsätze in zwei Stunden waren zu bewältigen: über hilfsbedürftige Menschen bis hin zu Menschen, für die jede Hilfe zu spät kam. Kreislaufkollaps, Sturz, bewusstlose Person: die Großstadtfeuerwehren konnten im Minutentakt von ihren Einsätzen berichten.

Der Brandgeruch im Krankenhaus entpuppte sich dabei in Düsseldorf zum Glück nur als Kurzschluss in der Kaffeemaschine. Aber die 250 000 Liter Wasser in der vollgelaufenen Tiefgarage mussten abgepumpt werden.

Am ersten „Twittergewitter“ von Berufsfeuerwehren nahmen Brandbekämpfer aus mehr als 16 Städten in Nordrhein-Westfalen teil. Zwölf Stunden lang sollten unter „#112live“ Berichte von Notfall-Einsätzen über den Kurznachrichtendienst abgesetzt werden - zwischen 8.00 bis 20.00 Uhr. Bundesweit nehmen 41 Berufsfeuerwehren an der Aktion teil.

In NRW sind die Rettungskräfte aus Aachen, Bochum, Bonn, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Leverkusen, Mülheim, Oberhausen, Ratingen, Solingen und Wuppertal dabei. Die Feuerwehr in Berlin twittert bereits seit zehn Jahren und hat inzwischen über 110 000 Follower.

Zum zehnten Mal europäischen Tag des Notrufs wurde auch darüber informiert, wann 112 gewählt werden sollte und wann nicht: Starke Bauchschmerzen und ein sperriges Zäpfchen seien ein Fall für den Bereitschaftsarzt, nicht für den Notruf und einen Rettungswageneinsatz.

Für uns ist es die erste Teilnahme dieser Art und zugleich der erste Schritt in Richtung „Social Media“, erklärt Michael Schwarz, Pressesprecher der Feuerwehr Wuppertal.

Hier berichtet die Wuppertaler Feuerwehr live von ihren Einsätzen.

„In dieser bislang einmaligen bundesweiten Aktion möchten wir den Menschen draußen zeigen, was die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner hier in Düsseldorf täglich leisten“, erklärte David von der Lieth, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr. Unter den Hashtags #112live und der Städte-Adresse (etwa #Düsseldorf112) sind die Feuerwehren präsent. Die Feuerwehr Düsseldorf etwa will live aus der Leitstelle auf der Hüttenstraße twittern.

Hier berichtet die Düsseldorfer Feuerwehr live von ihren Einsätzen.

Hier lesen Sie, was bei der Wahl des Notrufs 112 wichtig ist.

Auch die Feuerwehr in Ratingen berichtet live, hier zu Lesen.

(dpa/red)
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