Meinung: Aufregung um antisemitischen Vorfall - Reul muss sich unangenehmen Fragen stellen

Meinung: Aufregung um antisemitischen Vorfall - Reul muss sich unangenehmen Fragen stellen

Das Letzte, was diese Gesellschaft im Augenblick gebrauchen kann, ist das Gefühl, dass auch ihre Polizei nicht mehr kühlen Kopf bewahrt - ein Kommentar.

Es ehrt Herbert Reul, dass er sich sofort bei dem israelischen Professor für den Polizeifehler entschuldigt hat. Aber der NRW-Innenminister weiß, dass ihm das unangenehme Nachfragen nicht ersparen wird.

Ein Kommentar von Ekkehard Rüger. Foto: Sergej Lepke

Die Aufregung um den Polizeieinsatz in Wuppertal und die rigorose Festnahme des dortigen Jobcenter-Leiters ist noch nicht verklungen. In Bonn kam eine peinliche Verwechslung dazu. Aber wieder steht der Verdacht unangemessener Gewaltanwendung im Raum.

Und das Letzte, was diese Gesellschaft im Augenblick gebrauchen kann, ist das Gefühl, dass auch ihre Polizei nicht mehr kühlen Kopf bewahrt.