Lovric-Ausfall schockt Südwest

Lovric-Ausfall schockt Südwest

Basketball: Wuppertaler Regionalliga-Trio geht zum Saisonstart komplett leer aus.

Fehlstart für die drei Wuppertaler Basketball-Regionalligisten in die neue Saison. Die Herren der Südwest Baskets verloren zudem Marco Lovric mit Nasenbeinbruch.

Frauen-Regionalliga, Barmer TV - BBZ Opladen II 56:77. Dass es schwer werden wird in dieser Saison, die die BTV-Damen nach dem sportlichen Abstieg nur unter glücklichen Umständen wieder in der Regionalliga spielen dürfen, ist klar. Die Opladener Talente, gespickt mit drei Spielerinnen aus dem Zweitliga-Kader, waren zum Auftakt auf jeden Fall eine Nummer zu groß. Da konnte der neue Trainer Sascha Butgereit an der Seitenlinie noch so lautstark anfeuern, es reichte nur, um phasenweise mitzuhalten. „Ich bin aber sicher, dass wir noch besser werden, wenn wir uns eingespielt haben“, sagte Kapitän Franzi Goessmann, die ein Vorbild an Einsatz und Übersicht war. Damit hofft man auch Größennachteile wettmachen zu können. Rückkehrerin Mona Ehlert ist mit Brigitte Schäfer aktuell die einzig größere Spielerin im Team.

BTV: Disterhoft, Rose (10), Cabadakis, Reusch, Ehlert (9), Januszok, Schäfer, Butgereit (14), Goessmann (11), Döring (2), Baumgartner (10).

Viertel: 12:13, 12:24, 15:20, 17:20.

Herren, 2. Regionalliga, Barmer TV - ART Giants II 69:84. Bis zur Halbzeit lagen die Gastgeber noch vorne, kamen aber dann mit der Zonenverteidigung, auf die Düsseldorf umstellte, nicht mehr zurecht. „Wir haben keine Lösungen mehr gefunden“, haderte Regisseur Jonos Saou. Er hatte noch wenig Entlastung, denn bis auf Darwin Jäger, konnte von den neuen Spielern noch niemand mitspielen. Der neue Center Daniel Haupt hatte sich am Donnerstag im Training verletzt. Die Zwillinge Assan und Ozainou N’Jay und Premio Gravina waren noch verhindert.

Südwest Baskets - BG Aachen 73:79. Schlechter hätte die Saison für Südwest nicht beginnen können. Schwerer als die Niederlage gegen den Aufsteiger wiegt die Verletzung von Spielmacher Marco Lovric, der mit Trümmerbruch des Nasenbeins für mehrere Wochen ausfällt. Er wurde noch am Samstag in Solingen operiert. Lovric gehört zu den wenigen erfahrenen Spielern, die die vielen Talente führen sollen. So war sein Ausfall zu Beginn des dritten Viertels auch der Knackpunkt, der Partie, die Südwest gut begonnen hatte. „Die Jungs wollten danach mit dem Kopf durch die Wand, so war die zwischenzeitliche Führung schnell verspielt“, sagte Trainer Sven Tomanek. Kurz vor dem Ende konnten die Gastgeber trotzdem noch einmal ausgleichen, trafen danach aber vorne nicht mehr, während die Gäste ihre Freiwürfe, die die Baskets aus Zeitnot provozierten, sicher verwandelten. „Unsere Ambitionen sind  erst einmal dahin, es gilt, bis zur Herbstpause von vier Spielen vielleicht noch eins mitzunehmen“, sagte Tomanek.

Südwest: Lovric (18), Urspruch (13), Nick (5), Prahm, Dahm, Zraychenko (11), Abdiwahid (5), Regoda, Azzouz (4), Ekong, Ambeskovic, Keßen (7).
Viertel: 20:23, 11:17, 25:16, 17:23.