„The House at the End of the Street“: Konventionell

„The House at the End of the Street“: Konventionell

Sarah (Elisbeth Shue) zieht mit ihrer Tochter Elissa (Jennifer Lawrence) in eine Kleinstadt. Die Miete für ihr Haus ist außergewöhnlich günstig, aber schließlich ist im Nachbarhaus vor vier Jahren ein grausiger Mord geschehen.

Ein junges Mädchen hat dort ihre Eltern umgebracht und gilt seitdem als verschollen. Ihr Bruder Ryan (Max Thieriot) lebt wohl noch in dem Haus, doch mit ihm wollen die Bewohner des Ortes nichts zu tun haben. Elissa verliebt sich zum Ärger ihrer Mutter in den Außenseiter, merkt aber bald entsetzt, dass das „House at the End of the Street“ schaurige Geheimnisse und Gestalten birgt. Jennifer Lawrence drehte diesen Film bereits 2010, also noch vor ihrem globalen Erfolg mit „Die Tribute von Panem“. Regisseur Mark Tonderei bedient sich eines konventionellen Stoffs, setzt die Schockmomente aber so schnell und wahllos ein, dass der Grusel-Effekt verpufft. So wirkt der Film insgesamt unausgegoren und überladen. dpa

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