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Neil Young in Oberhausen: Rock’n’Roll will never die

Neil Young in Oberhausen: Rock’n’Roll will never die

Zwei Stunden lang jubeln die rund 5000 Fans in Oberhausen ihrem Star aus Jugendzeiten zu. Alte Erinnerungen werden geweckt.

Oberhausen. "Rock’n’Roll will never die”. Der Rock’n’Roll wird niemals sterben. Die Botschaft schreit Neil Young (62) gleich zu Anfang seines Konzertes in Oberhausen ins Publikum. Und die Botschaft kommt an. Zwei Stunden lang jubeln die rund 5000 Fans ihrem Star aus Jugendzeiten zu.

"Heart of Gold", "Old Man", "The Needle and der Damage done", Neil Young geht musikalisch fast bis Woodstock zurück. Alte Erinnerungen werden geweckt. Aber die Akustik-Version der Lieder klingen ein wenig abgenutzt. Doch wehe, wenn sich der Altstar die E-Gitarre umhängt.

Dann spielt er sich in Trance, zerfetzt seine Lieder mit selbstgebauten Effektgeräten, setzt zu minutenlangen, ohrenbetäubenden Soli an und fetzt über die Saiten, das dem Publikum im Zwar-Alter (zwischen Arbeit und Ruhestand) Angst und Bange wird.

Wer Youngs-Version des Dylan-Klassikers "All along the Watchtower" noch nie live erlebt hat, der kann nicht verstehen, warum der Rock’n’Roll tatsächlich unsterblich ist. tl