Lana Del Rey: „Engel“ im Garten des Bösen

Lana Del Rey: „Engel“ im Garten des Bösen

Berlin (dpa) - Sie hat den Hollywood-Glamour in die Pop-Musik, gebracht und sorgte mit ihren Vintage-Videos für Aufsehen: Lana Del Rey ist mit ihrem Retro-Chic und der Kunst der Selbstinszenierung in kürzester Zeit zum Star aufgestiegen.

Film und Musik gehen bei Lana Del Rey Hand in Hand, die jetzt mit „Tropico“ einen knapp 30-minütigen Kurzfilm mit dazugehöriger EP veröffentlicht hat - gefeatured werden die Songs „Body Electric“, „Gods and Monsters“ und „Bel Air“ (zu sehen bei Vevo).

Da tauchen John Wayne und Marilyn Monroe auf, Elvis und Jesus - und mittendrin Lana Del Rey die als (verruchter) Engel zwischen Versuchung und Verführung durch den Garten des Bösen wandelt.

Das Paradies und Los Angeles, ein Strip-Schuppen, Sex und Gewalt: Regisseur Anthony Mandler hat zu dieser munteren Mixtur quietschbunte Bilder gefunden, die nicht selten an die verkitschte Kunst des Künstlerpaares Pierre et Gilles erinnern.

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