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Florian Silbereisens ARD-Show „Schlagerlovestory 2020“ wird verschoben

Liveshow in Halle : Wegen Coronavirus: Florian Silbereisens ARD-Show „Schlagerlovestory 2020“ wird verschoben

Aus Sorge vor dem Coronavirus wird die Schlagershow „Schlagerlovestory 2020“ von Florian Silbereisen verschoben. Mehr als 5000 Besucher sollten nach Halle kommen.

Der 38-Jährige Moderator Florian Silbereisen hätte ursprünglich nächste Woche (14. März) live im Ersten die Samstagabendsendung „Schlagerlovestory 2020“ moderieren sollen. Die Veranstaltung mit mehr als 5000 Besuchern sollte aus der Messehalle in Halle (Saale) übertragen werden. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) entschied sich jedoch dagegen.

„Massenveranstaltungen können zur schnelleren Verbreitung des Virus beitragen“, sagte MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi laut Mitteilung vom Dienstag. „Mit Blick auf unsere Verantwortung für die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher, aber auch mit Blick auf unsere gesellschaftliche Verantwortung, haben wir schweren Herzens diese Entscheidung treffen müssen.“

Die Verschiebung sei „die einzig richtige Entscheidung“. Der neue Termin für die Show ist der 6. Juni dieses Jahres. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

ZDF-„Traumschiff“ fährt trotz Coronavirus weiter

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat bislang keine Auswirkungen auf das ZDF-„Traumschiff“. „Bei den "Traumschiff"-Dreharbeiten läuft momentan alles nach Plan“, sagte eine Sprecherin des Senders in Mainz auf Anfrage. „Es mussten bislang keine Drehs verschoben oder Drehorte ausgetauscht werden.“

Derzeit werden die Folgen für Weihnachten 2020 und Neujahr 2021 gedreht. Für Florian Silbereisen als Kapitän Max Parger und seine Crew geht es dann nach Südafrika und auf die Seychellen. Die Reise nach Marokko, die an Ostern gezeigt werden soll, ist längst abgedreht.

Erst am Dienstag musste das Kreuzfahrtschiff „Aida Aura“ in Norwegen pausieren, weil zwei deutsche Passagiere unter dem Verdacht stehen, sich mit dem Virus SAR-CoV-2 infiziert zu haben. Hunderte Passagiere saßen zuvor auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ vor Japan fest, weil sich die Lungenkrankheit Covid-19 dort ausgebreitet hatte.

(dpa/red)