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35. Max-Ophüls-Festival startet in Saarbrücken

35. Max-Ophüls-Festival startet in Saarbrücken

Saarbrücken (dpa) - Saarbrücken wird wieder zur Hochburg für Nachwuchsfilmer und Kinofans. Beim 35. Max-Ophüls-Festival werden dort von Montag an rund 160 Filme gezeigt.

Davon laufen knapp 70 im Wettbewerb in den Kategorien „Kurzfilm“, „mittellanger Film“, „Spielfilm“ und „Dokumentation“. Die Veranstalter rechnen mit rund 40 000 Zuschauern. Das Publikumsfestival geht bis zum 26. Januar. Auch Prominente haben sich zu Premieren und Vorstellungen angesagt - darunter Corinna Harfouch, Heiner Lauterbach und Benno Fürmann.

Das Festival wird mit der Erstaufführung der österreichischen Liebeskomödie „Zweisitzrakete“ eröffnet. Der „Ehrenpreis für Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film“ wird an Gabriele Pfennigsdorf verliehen, Vize-Geschäftsführerin der FilmFernsehFonds Bayern. 14 Preise werden in den Kategorien „Kurzfilm“, „mittellanger Film“, „Spielfilm“ und „Dokumentation“ vergeben, die mit insgesamt 103 000 Euro dotiert sind.

Ehrengast ist in diesem Jahr Corinna Harfouch - wegen ihrer Verdienste um den Nachwuchsfilm. Während des Festivals werden sechs Produktionen gezeigt, von denen sie einige selbst präsentieren will. Lauterbach und Fürmann haben sich für Dienstag zur Präsentation von „Der blinde Fleck“ über das Attentat auf das Münchner Oktoberfest 1980 angesagt. Auch in den vier Jurys sitzen Prominente: etwa die Schauspieler Götz Otto („James Bond - Der Morgen stirbt nie“), Ronald Zehrfeld („Finsterworld“) und Franziska Weisz („SOKO Donau/SOKO Wien“, „Die Räuber“).

Das Festival gilt in der Branche als eine der wichtigsten Veranstaltungen für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm. Es findet seit 1980 jeweils im Januar kurz vor der Berlinale statt und ist nach dem Saarbrücker Regisseur Max Ophüls (1902-1957) benannt. Ophüls gilt als einer der bedeutendsten Regisseure des 20. Jahrhunderts.