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Die Bühnen blicken auf das neue Jahr

Kultur : Die Bühnen blicken auf das neue Jahr

Das Ensemble der Wuppertaler Bühnen dankt seinem Publikum für die Treue trotz so mancher Schwierigkeit während der Corona-Pandemie.

Die zeitweise Einstellung des Spielbetriebs, später verminderte Platzkapazitäten und dann die erneute Einstellung – für Kulturschaffende war 2020 ein schwieriges Jahr. Auch für die Wuppertaler Bühnen. Umso dankbarer sind Ensemble und Orchester, dass das Publikum Verständnis für Absagen zeigte und sämtliche Schutzmaßnahmen stets mittrug. Jetzt hoffen alle auf ein besseres Jahr 2021 und blicken optimistisch in die Zukunft.

Bekanntes Musical
auf dem Spielplan

So steht ab dem 7. Mai 2021 die Wiederaufnahme eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten über eine der bedeutendsten Figuren der Menschheitsgeschichte auf dem Programm: Jesus Christ Superstar. Judas Ischariot kritisiert Jesus Christus dafür, dass er sich von der Menge feiern lässt und die Prostituierte Maria Magdalena zu den Jüngern geholt hat. Er wendet sich in seiner Wut an die Pharisäer, die ihm eine Belohnung versprechen, wenn er Jesus verrät. Judas sieht diesen Verrat als seine Pflicht und die Pharisäer manipulieren die Menge nun so, dass Jesus unter Gejohle ans Kreuz geschlagen wird.

Die Rockoper von Tim Rice und Andrew Lloyd Webber ist eine Übernahme aus dem Oldenburgischen Staatstheater. Für Schulklassen sind begleitende Workshops geplant.

Bereits am 24. April soll ein echter Klassiker Premiere in Wuppertal haben: La Traviata. Giuseppe Verdis Meisterwerk fragt nach Liebe und Freiheit angesichts erdrückender Doppelmoral und der Kürze des Daseins. Der junge Alfredo Germont und Violetta Valérie, eine Prostituierte der Pariser High Society, richten sich verliebt ein ruhiges Leben zu zweit auf dem Lande ein. Doch Alfredos Vater zwingt Violetta, die Verbindung aufzugeben, obwohl er von ihrer unheilbaren Krankheit weiß. Er fürchtet um den Ruf seiner Familie. Nach verzweifeltem Ringen willigt Violetta ein. Als Alfredos Vater seine fatale Forderung zurückzieht, ist es zu spät: Violetta stirbt in Alfredos Armen.

Auch das Sinfonieorchester war, genau wie die Bühnen, von den Einschränkungen betroffen. Nichtsdestotrotz steht das Konzertprogramm für 2021. So ist für den 14. und 15. März das siebte Sinfoniekonzert unter dem Titel „Macht und Misserfolg“ geplant. Gespielt werden die  Ouvertüre und Ballettmusik aus „Idomeneo“, KV 366 und 367, von Wolfgang Amadeus Mozart, das  Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 von Sergei Rachmaninow, „Bei Pontius Pilatus“ aus „König der Juden“ op. 95 von Alexander Glasunow sowie die „Skythische Suite“ op. 20 von Sergei Prokofjew. Vor dem Konzert gibt es eine Einführung mit Prof. Lutz-Werner Hesse.

Das achte Sinfoniekonzert am 18. und 19. April steht unter dem Motto „Nobody knows...“. Das Programm sieht folgende Stücke vor: Antonin Dvoraks Sinfonische Variationen C-Dur op. 78, Bernd Alois Zimmermanns „Nobody knows de trouble I see“, Konzert für Trompete und Orchester sowie Johannes Brahms’ Sinfonie Nr. 1 c-Moll op.68. Für Kinder gibt es am Sonntag eine eigene Konzerteinführung mit dem Namen „Ohrenkitzel“, die Konzerteinführung für Erwachsene übernimmt am Montag erneut Lutz-Werner Hesse.

Wertgutscheine als
Weihnachtsgeschenk

Für alle Aufführungen der Bühnen oder Konzerte des Sinfonieorchesters kann man Wertgutscheine zum Verschenken erwerben - dann können sich die Beschenkten selbst für die gewünschte Veranstaltung entscheiden.

www.wuppertaler-buehnen.de