Betriebssystem Windows 11: So wird die Werbung im Startmenü abgestellt

Berlin · Mit dem jüngsten Update tauchen mitunter auch Werbeanzeigen im Startmenü von Windows 11 auf. Die gute Nachricht: Man kann sie abschalten. Die Schlechte: Windowsnutzer werden sich dran gewöhnen müssen.

Ran an die Einstellungen: Mit wenigen Handgriffen lässt sich die Werbung im Startmenü von Windows 11 ausschalten.

Ran an die Einstellungen: Mit wenigen Handgriffen lässt sich die Werbung im Startmenü von Windows 11 ausschalten.

Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa

Werbung im Startmenü? Mit dem jüngsten Update zeigt Microsoft Nutzerinnen und Nutzer von Windows 11 Werbung für Apps aus dem Microsoft Store.

Im Startmenü werden nun unter der Rubrik „Empfohlen“ ausgewählte Programme von „einer kleinen Gruppe kuratierter Entwickler“ angezeigt, heißt es in einer Mitteilung.

Wer sein Startmenü gerne werbefrei halten möchte, kann das laut Microsoft in den Einstellungen von Windows 11 erledigen. Hierzu im Bereich „Personalisierung“ und „Start“ die Umschaltfläche für „Empfehlungen für Tipps, App-Werbeaktionen und vieles mehr anzeigen“ deaktivieren.

Bitte, bitte mach ein Microsoft-Konto auf - wirbt Microsoft

Generell ist Werbung in Windows aber wohl gekommen, um zu bleiben. Auch Windows-10-Nutzern werden Anzeigen für Programme und auch für neue Windows-Versionen eingespielt. Jüngst wirbt Microsoft laut „golem.de“ auch hartnäckig für das Anlegen eines Microsoft-Accounts.

Neben der für manche vielleicht ärgerlichen Werbung gibt es mit dem Update auf Version 23H2 (KB5036980) noch weitere sichtbare Veränderungen für Nutzerinnen und Nutzer. So wandern häufig genutzte Programme nun in die Rubrik „Empfohlen“ und müssen nicht mehr händisch ans Startmenü angeheftet werden. Auch bei den Widgets wurde nachgebessert. Die kleinen Programme und Anzeigen werden nun besser angezeigt und sollen auch im Sperrbildschirm zuverlässiger laufen.

Wer das Update nicht automatisch erhält, kann es in der Systemsteuerung im Bereich „Windows Update“ auch von Hand anstoßen.

© dpa-infocom, dpa:240424-99-792753/2

(dpa)
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