Brachiale Zweikämpfe: „Mortal Kombat 11“ ist nichts für zarte Gemüter

Brachiale Zweikämpfe : „Mortal Kombat 11“ ist nichts für zarte Gemüter

Bei „Mortal Kombat“ ist der Name seit jeher Programm. Auch der 11. Teil schickt Kämpfer in ihre tödlichen Zweikämpfe. Das Kampfspiel ist nichts für schwache Nerven oder junge Spieler.

Wegen der offen dargestellten Gewalt, die mitunter deutlich Grenzen überschreitet, gibt es regelmäßig Diskussionen rund um die Titel dieser Reihe. Immer wieder landeten in der Vergangenheit einzelne Folgen auf dem Index. Überraschenderweise wird „Mortal Kombat 11“ nun mit Freigabe ab 18 Jahren verkauft - ungeschnitten.

In opulenter Grafik werden in den Kämpfen alle Details, man möchte sagen jeder einzelne Knochenbruch, zelebriert. Selbstverständlich wird um die Kämpfe, die eindeutig im Mittelpunkt stehen, auch eine Story gestrickt. Diese ist aber im Vergleich zum Beispiel zu den vielen spielbaren Charakteren deutlich weniger bedeutsam.

In „Mortal Kombat 11“ kommen sehr viele Figuren aus den früheren Titeln zum Einsatz. Die Besonderheit dieser Auflage: Die spielbaren Charaktere lassen sich stark individualisieren, so dass das Alter Ego der Spielers deren Vorlieben und Stärken optimal widerspiegelt. Neben der weiterentwickelten Grafik ist dies wohl die wichtigste Neuerung im Vergleich zu den früheren Spielversionen.

„Mortal Kombat 11“ erscheint Ende April für Xbox One und Playstation 4. Die Switch-Variante ist für Anfang Mai angekündigt. Der Titel kostet jeweils rund 70 Euro.

Mortal Kombat 11 im Netz

(dpa)
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