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Schluss mit blutigen Opfern: In „Gods will fall“ kämpft man gegen die Götter

Schluss mit blutigen Opfern : In „Gods will fall“ kämpft man gegen die Götter

„Die Götter müssen verrückt sein“, denken sich die Bewohner der Menschenwelt zur Zeit der alten Kelten. Sie verlangen nämlich immer mehr blutige Opfergaben für, ja, für was denn eigentlich? Also auf in den Kampf.

Vom Konzept des gnädigen Gottes ist die Welt von „Gods will fall“ weit entfernt. Die höheren Wesen lassen ihre menschlichen Untertanen hungern und wehe, die angebotenen Opfer sind den übellaunigen Götzen mal nicht ausreichend. Dann lassen sie nichts als Unheil auf die Menschheit herabregnen.

Doch die Sterblichen haben die Nase voll und schicken ihre besten Krieger auf eben jene mystische Insel, die von den Göttern bewohnt wird. Ihr Ziel: mit den nervigen Göttern kurzen Prozess machen.

Acht Krieger sollt Ihr sein

Spieler landen mit einer Gruppe von acht Kriegern am Ufer der Insel. Jeder ist mit individuellen Fähigkeiten ausgestatten, die jeweils im Verlauf des Spiels verbessert werden können. Darüber hinaus können die Figuren dynamische Verbindungen zueinander aufbauen: Ob sie sich gegenseitig mögen und unterstützen oder der ganze Trupp sich untereinander spinnefeind ist - das liegt in der Macht der Spieler.

Es empfiehlt sich jedoch, eine gut gelaunte Truppe in die Schlacht zu führen, denn „Gods will fall“ ist spielerisch eine ziemlich harte Nuss. Wer im Gefecht mit den Göttern und ihren Schergen getötet wird, bleibt auch tot. Zuvor liebevoll aufgebaute Charaktere fallen plötzlich weg und die Kriegertruppe reduziert sich nach dem Prinzip „Zehn kleine Jägermeister“. Das ist kein Spiel für Zocker mit niedriger Frustrationsgrenze.

Die ungewöhnlich bunte Grafik mag auf den ersten Blick irritieren, gefällt jedoch nach einer Zeit gut und entfaltet in der von keltischer Mythologie inspirierten Spielwelt einen ganz besonderen Reiz.

„Gods will fall“ erscheint für Nintendo Switch, PC, PlayStation 4, Xbox One, Google Stadia, Xbox Series und kostet rund 30 Euro.

© dpa-infocom, dpa:210127-99-189128/3

(dpa)