Schlauer spülen - Die IFA-Trends bei Haushaltsgeräten

Schlauer spülen - Die IFA-Trends bei Haushaltsgeräten

Berlin (dpa/tmn) - Jedes Jahr kommen Waschmaschinen, Geschirrspüler und Backöfen auf den Markt, die noch weniger Strom benötigen. Daneben geht fast unter, dass die Geräte immer schlauer werden. Die Designer entwickeln Extras, die das Leben vereinfachen sollen.

Weniger ist mehr - das ist bei Haushaltsgeräten schon seit längerem das vorrangige Motto. Neue Waschmaschinen und Geschirrspüler verbrauchen weniger Energie als ihre Vorgänger. Neben der neuen Sparsamkeit gerät schnell aus dem Blick, dass sie auch ein Mehr an Funktionen bieten. So zeigt sich bei den Neuheiten der anstehenden Elektronikmesse IFA in Berlin (5. bis 10. September): Sie haben jede Menge Extras auf Lager, die Kunden beim Kochen oder Waschen zugutekommen und das Gerät nutzerfreundlicher machen sollen.

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Ein Beispiel: „An sich kann man sagen, die Geschirrspüler, die wir kennen, machen einen super Job. Sie machen das Geschirr sauber“, erklärt Kai Hillebrandt, Vizepräsident für Consumer Electronics von Samsung. „Aber das kann man noch verbessern.“ Und so fällt bei dem Geschirrspüler DW60H9970 ein bislang wichtiges Bauteil weg, der rotierende Sprüharm. Stattdessen fährt ein Art Schlitten mit sechs Hochleistungsdüsen am Boden der Maschine hin und her.

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Bei Bauknechts Geschirrspüler PowerDry sind die Düsen an der Rückwand angeordnet, so dass Töpfe und Pfannen hochkant darin stehen können. Das schaffe zusätzlichen Platz für bis zu zehn Teller im Vergleich mit gleich großen Geräten des Herstellers, erläutert Geschäftsführer Jens-Christopher Bidlingmaier.

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Beispiele für solche Extras gibt es auch bei Kühlgeräten. Komfortzonen für die verschiedenen Lebensmittelgruppen sind fast schon Standard bei Neuentwicklungen. Aber es gibt auch spezielle Innenbeleuchtungen, die Teile des Sonnenlichts simulieren und damit die Frische und die Vitamine von Obst und Gemüse möglichst lange erhalten, erläutert die Messe Berlin.

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Beim Backofen der Serie 8 von Robert Bosch Haushaltsgeräte gibt es ein neues Heißluftsystem, das Gerichte perfekt gart - unabhängig davon, auf welcher Ebene sie in den Ofen geschoben werden. Bei Gorenjes Multifunktionsbackofen BOP 799S51X können drei aufeinanderfolgende Programme mit verschiedenen Beiheizungsarten, Temperaturen und Laufzeiten eingestellt werden.

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AEG bietet für seine ÖkoMix Waschmaschinen ein Jeansprogramm an: Es gibt hier keine Zwischenschleudergänge, was Falten im Denim verhindert. Dafür wird häufiger mit Wasser gespült, damit kein Pulver im Stoff zurückbleibt. Und weniger Bewegungen sollen das Auswaschen der Farbe verhindern. Auf 1500 Mikro-Wasserkissen bettet Bauknecht die Wäsche in der Trommel der UltimateCare und lässt sie so schweben.

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Mit schnelleren Resultaten werben gleich einige Hersteller: Beim Geschirrspüler der Serie iQ700 von Siemens-Electrogeräte verkürzt ein Zusatzprogramm die Dauer vieler Programme um 66 Prozent.

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Beim neuen Backofen der Serie können Tiefkühlprodukte ohne Vorheizen viel schneller zubereitet werden - bei einer Pizza seien es 12 statt 20 Minuten. Tefals neue Heißluftfritteuse ActiFry Express XL arbeitet rund 30 Prozent schneller als die Vorgängermodelle. Pommes frites aus frischen Kartoffel ließen sich in weniger als 30 Minuten zubereiten, mit nur 3 Prozent Fett.

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Der Verbraucher soll die komplexe Technik zudem möglichst leicht beherrschen können. „Joy of use“, der Spaß am Benutzen, soll damit im Vordergrund stehen, sagt Robert Sachon, Designchef bei Bosch Haushaltsgeräte. So lässt sich zum Beispiel eine Variante des Bosch-Backofens der Serie 8 über eine App steuern.

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