Es geht um Geld und Daten Gefälschte Paketbenachrichtigungen per Mail und SMS

Wien/Berlin · Angeblich eine falsche Hausnummer, Probleme mit dem Versandetikett oder ausstehende Zollgebühren: Erhält man solche Nachrichten im Kontext vermeintlicher Paketlieferungen, ist Skepsis angebracht.

Verbraucherschützer warnen vor gefälschten Paketbenachrichtigungen und raten dazu, keine Links zu öffnen oder persönliche Daten preiszugeben.

Verbraucherschützer warnen vor gefälschten Paketbenachrichtigungen und raten dazu, keine Links zu öffnen oder persönliche Daten preiszugeben.

Foto: Laura Ludwig/dpa-tmn/dpa

Trudeln E-Mails oder Kurznachrichten mit einem angeblich dringenden Paketbetreff ein, sollten Empfängerinnen und Empfänger äußerst vorsichtig sein. Denn derzeit kursierten massenhaft solcher Benachrichtigungen, die gefälscht sind und die Namen aller großen Paketdienste missbrauchen, warnt das Verbraucherschutzportal „Watchlist Internet“.

Wichtig in diesem Kontext: Nicht voreilig Links in diesen Mails und SMS öffnen - und keine Bezahldaten oder persönlichen Informationen eingeben, wenn man schon einen Link angeklickt hat und so auf einer gefälschten Webseite gelandet sein sollte.

Nachgeahmte Seiten sind gefährlich

Denn dass die falschen Seiten den echten Homepages der jeweiligen Paketdienste oft täuschend ähnlich sehen, macht die Sache nicht gerade einfacher. Wer eine gefälschte Seite nicht erkennt, läuft Gefahr, zu einer Überweisung oder in eine Abofalle gedrängt zu werden, warnen die Verbraucherschützer.

Oder die Kriminellen missbrauchen die gesammelten Daten später, um weitere Angriffe zu starten. Dabei könnten sie sich etwas als Hausbank oder Handelsplattform ausgeben und dank der erschlichenen Daten im ersten Moment glaubwürdiger auftreten.

© dpa-infocom, dpa:240304-99-216165/3

(dpa)
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