Neviges: Die Tönisheider sind heiß auf ihren „Hubbelgasser“

Neviges : Die Tönisheider sind heiß auf ihren „Hubbelgasser“

Der Markt auf dem Kirchplatz ist in der Zeit vom 6. bis 9. Dezember wieder der Treffpunkt zum Töttern und Schlemmen.

. „Die Stadt hat uns einen wunderschönen Baum auf den Kirchplatz gestellt. Den werden wir in den nächsten Tagen mit Lichterketten und Päckchen schmücken“, kündigt Wilbert Hager, der seit 35 Jahren für die Tönisheider Werbegemeinschaft den Hubbelsgasser Weihnachtsmarkt organisiert. „In diesem Jahr werden wir zwei neue Buden haben, dazu wie immer eine Bühne und ein Kinderkarussell, außerdem die rollende Waldschule des Hegerings.“

Was nicht geben wird, sind Geschenkartikel. „Die Menschen wollen sich treffen und töttern. Mit dem Verkauf von Geschenkideen kriegt man die Kosten für eine Bude nicht rein“, weiß Florist Hager, der bis vor zwei Jahren als letzter Weihnachtsdekoration anbot. Dafür können sich die Tönisheider und die vielen Gäste von außerhalb auf ein großes kulinarische Angebot freuen: Es gibt Grünkohl, Panhas, Fisch, Pommes, Wurstpfanne, gebratenen Käsenudeln, Flammkuchen und kleine Pizzas. Dazu Süßes, von Crêpes, über Waffeln, Popcorn, Mandeln bis zu Lebkuchen. Heiße Getränke, wie roter und weißer Glühwein, Feuerzangenbowle oder Kinderpunsch wärmen die Besucher auf.

Zur Eröffnung singen Kinder des evangelischen Kindergartens

Der „Hubbelsgasser“ beginnt am Donnerstag, 6. Dezember, um 17 Uhr, es singen die Kinder des evangelischen Kindergartens, es folgt die Eröffnung durch den Bürgermeister. Am Freitag tritt um 17 Uhr der katholische Kindergarten auf, um 19 Uhr werden die Schlossstadtsänger die Bühne füllen. „Die haben ja mehr drauf als nur weihnachtliches“, weiß der Vorsitzende der Tönisheider Werbegemeinschaft. Am Samstag gibt es ein Wiedersehen mit Uwe Heidelberg, dem letzten Direktor der Heinrich-Kölver-Schule: Der musikbegeisterte Pädagoge wird zusammen mit einem Gitarristen oder einem Saxophonspieler von 19 bis 21 Uhr für Stimmung auf dem Kirchplatz sorgen.

Am Sonntag, dem zweiten Advent, öffnet der Markt um 16 Uhr. Im Gegensatz zu den anderen Tagen werden die Buden jedoch nicht um 22 Uhr, sondern bereits um 20 Uhr geschlossen: „Dann muss abgebaut werden“, erklärt Wilbert Hager, der sich bereits jetzt auf das turbulente Wochenende freut. Er stellt lächelnd fest: „Die Leute sind ganz heiß darauf, sie kommen schon seit Tagen zu mir in den Laden und fragen, wann es denn los geht.“