Mitsubishi ASX: Schick in Schale und genügsam

Mitsubishi ASX: Schick in Schale und genügsam

Der Benziner ist umweltfreundlich, aber es mangelt an Durchzug.

Düsseldorf. Wenn man sich anfreundenkann mit dem riesigen, trapezförmigenKühlergrill desMitsubishi ASX, fällt es nichtschwer, auch den Rest zu mögen.Denn mit diesem neuenModell ist ein überaus ansehnlicherMitsubishi aufden Markt gekommen.

Innengeht es - für diese Klasse - elegantund hochwertig zu.Große, breite Sitze lassenFahrer und Passagiere bequemPlatz finden, auf langenStrecken schätzt man inder Polsterung den gutenMix aus straff und bequem.

Hinten können es sich dieMitfahrer gemütlich machen.Viel Kniefreiheit wird geboten,jede Menge Luft ist nachoben. Dort gibt es gegen Aufpreisein gläsernes Panoramadach,das - bei Dunkelheit- in voller Länge von dezentleuchtenden Lichtleisten begrenzt.Ablagemöglichkeitensind reichlich vorhanden, dasHandschuhfach ist zu kleingeraten. Die leicht erhöhteSitzposition empfindet manschnell als angenehm. DerKofferraum ist respektabel,aber nicht riesig. 419 Literstehen in der Liste, erweiterbarauf 1 219 Liter. Die Rückenlehnensind in ihrer Neigungjustierbar.

Unter einerBodenplatte findet sich nochein kleiner Stauraum. 560 Kilodarf man zuladen, rechtüppig. Aber als Anhängelastwerden für den ASX lediglich1 100 Kilo angegeben. Mitmehr Last wäre der 1,6 LiterBenzinmotor mit seinen 117PS wohl auch überfordert.Das Drehmoment ist spärlich,nur 154 Nm.

An langenSteigungen und beim flottenÜberholen zwingt der Motorein ums andere Mal zumRunterschalten. Jenseits der180 km/h gelangt man erstnach einem gewissen Anlauf.Bei diesem Tempo wird dervergleichsweise kleine Motorrecht laut in dem groß wieein mittlerer Geländewagenanmutenden Auto. Die Straßenlagedes Wagens ist eherKomfort betont, die Lenkungeinen Tick zu leichtgängig.Allradantrieb - auch abschaltbar- bietet Mitsubishifür nur in der 1,8 Liter-Diesel-Version an.

Der Verbrauch des Benzin-ASX geht in Ordnung imLandstraßenbetrieb. Mit 6,5Litern auf 100 km ist manunterwegs (CO2: 135 g/km).Lange Strecken - mit 150 bis160 km/h gefahren - quittiertder Wagen aber mit fast achtLitern auf 100 Kilometer.Beim Sparen in der Stadt hilftdem Fahrer eine Start-Stopp-Automatik.