Nur elektrisch So will Mini mit dem Aceman die Stadt erobern

Peking- · Nachdem der neue Countryman so viel größer geworden ist, klafft im Mini-Programm eine Lücke zum unveränderten kurzen Dreitürer. Mit dem Aceman wollen die Briten diese im Herbst schließen.

Größer als der Dreitürer, kleiner als der Countryman, der neue Aceman ist das bislang fehlende Mitglied der Mini-Familie.

Größer als der Dreitürer, kleiner als der Countryman, der neue Aceman ist das bislang fehlende Mitglied der Mini-Familie.

Foto: Bernhard Filser/BMW Group/Bernhard Filser/BMW Group/dpa

Mini schließt die Reihen und schickt im Herbst den neuen Aceman in die Lücke zwischen dem Dreitürer und dem deutlich gewachsenen Countryman. In China gemeinsam mit Great Wall Motors entwickelt und auch dort produziert, wird der Mini für die Mitte das einzige Modell in der Familie, das ausschließlich mit Elektroantrieb angeboten wird. Das teilte der Hersteller zur Premiere auf der „Auto China“ (Beijing Auto Show) in Peking mit. Die Preise beginnen deshalb auch erst bei 34 900 Euro.

Dafür gibt es einen im Gegensatz zum Countryman nur mäßig aufgebockten Geländewagen für den Großstadtdschungel, der 4,07 Meter in der Länge misst und als Viertürer ausgeliefert wird. Sein Kofferraum fasst 300 bis 1005 Liter.

Für den Antrieb stehen zwei Versionen zur Wahl: Im Aceman E arbeitet ein 135 kW/184 PS starker E-Motor, der bis zu 160 km/h ermöglicht. Der Cooper SE dagegen hat 160 kW/218 PS und fährt 170 km/h schnell. Auch die Akkus sind unterschiedlich groß: 42,5 oder 54,2 kWh sollen Reichweiten bis zu 406 Kilometern ermöglichen. Danach ist allerdings Geduld gefragt: Die Ladeleistung liegt bei maximal 95 kW.

© dpa-infocom, dpa:240424-99-791569/2

(dpa)
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