Ohne Kratzer So geht der Saharastaub schadlos vom Auto ab

Berlin · Saharastaub ist im Anflug und das bedeutet auch Gefahr für den Autolack. Wie das staubige Geschenk am besten entfernt wird und warum es keine gute Idee ist, direkt in die Waschanlage zu fahren.

Saharastaub besteht aus feinen Sandkörnern, die auf Lack, Scheiben und Kunststoffoberflächen Kratzer hinterlassen können.

Saharastaub besteht aus feinen Sandkörnern, die auf Lack, Scheiben und Kunststoffoberflächen Kratzer hinterlassen können.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bis zu 20 Mal im Jahr kann Sahara-Staub über Deutschland hinwegziehen und sich auch auf Autos absetzen. Darauf macht der Auto Club Europa (ACE) aufmerksam.

Der Staub auf dem Auto ist erst einmal kein Problem. Allerdings kann es bei falscher Reinigung zu Schäden kommen. Und zwar dann, wenn beim Abwaschen zu wenig Wasser zum Einsatz kommt. Denn der Staub besteht aus feinen Sandkörnern, die auf dem Autolack, den Scheiben oder den Kunststoffoberflächen Kratzer hinterlassen können.

Daher ist vor der Fahrt durch die Waschanlage eine gründliche Vorwäsche mit viel Wasser etwa in einer Waschbox oder auf einem Waschplatz ratsam. Die automatisierte Vorwäsche als Bestandteil des Waschprogramms ist laut ACE nicht ausreichend.

Lappen können wie Schmirgelpapier wirken

Wichtig: Auf Bürsten und Lappen bei der Vorwäsche verzichten - sie können wie Schmirgelpapier wirken und zu Kratzern im Lack führen. Am besten zunächst das Auto großzügig mit einem Hochdruckreiniger vom Schmutz-Sand-Gemisch befreien.

Vor der Fahrt in die Waschanlage müssen die Scheiben, Scheinwerfer und Rückleuchten so von Schmutz befreit werden, dass die Sicht nicht eingeschränkt ist und man im Zweifel auch bei Nacht für andere gut sichtbar ist. Gegebenenfalls muss man also zunächst die Scheiben mit ausreichend klarem Wasser abspülen. Eine komplette Autowäsche von Hand auf der Straße oder auf dem eigenen Grundstück ist vielerorts nicht erlaubt.

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Anlassbezogene Wiederholung vom 3. April 2024

(dpa)