Zum Jahresende Jeep Avenger fährt als Mild-Hybrid bald auch mit Allrad

Rüsselsheim- · Bislang war er nur für mäßige Abenteuer gerüstet. Denn zum Start gab es den Jeep Avenger lediglich mit Frontantrieb. Das ändert sich jetzt.

Die neue Version des Jeep Avenger mit Mild-Hybrid fährt mehrheitlich mit einem Verbrenner, kann mit ihren beiden E-Maschinen und der 48-Volt-Technik aber beide Achsen antreiben.

Die neue Version des Jeep Avenger mit Mild-Hybrid fährt mehrheitlich mit einem Verbrenner, kann mit ihren beiden E-Maschinen und der 48-Volt-Technik aber beide Achsen antreiben.

Foto: FCA Group/FCA Group/dpa

Jeep wetzt eine Scharte im Avenger-Programm aus. Zwar ist der handliche Geländewagen das erste E-Modell der Amerikaner, musste sich aber bis dato mit Frontantrieb begnügen. Das will die Stellantis-Tochter ändern und hat deshalb zum Jahresende eine neue Version mit Mild-Hybrid angekündigt.

Die fährt dann zwar mehrheitlich mit einem Verbrenner, kann mit ihren beiden E-Maschinen und der 48-Volt-Technik aber beide Achsen antreiben und so für die markentypische Traktion sorgen, teilte der Hersteller mit.

Dafür kombiniert Jeep im Avenger 4xe einen 1,2 Liter großen Turbo-Benziner (100 kW/136 PS) mit einem E-Motor im sechsstufigen Automatikgetriebe und einem zweiten an der Hinterachse, sodass Allradantrieb möglich wird. Außerdem steigt so die Leistung gegenüber dem Fronttriebler um rund ein Drittel.

Schneller Geländewagen - das könnte er kosten

Damit beschleunigt der Avenger laut Hersteller in 9,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird mit einer Spitzengeschwindigkeit von 194 km/h zum schnellsten Modell in der Palette. Der Fronttriebler ist 10 km/h langsamer, die E-Version wird auf 150 km/h limitiert.

Einen Preis nennt Jeep bis jetzt nicht. Doch wird er sich wohl schätzungsweise zwischen den 27 000 Euro für den Fronttriebler und den 37 000 Euro für die E-Version einsortieren.

© dpa-infocom, dpa:240523-99-135338/2

(dpa)
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