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Stiftung Warentest: 20 Fahrradschlösser im Test

Stiftung Warentest : 20 Fahrradschlösser im Test

Wer seinen Drahtesel liebt, schließt ihn besser sehr sicher ab. Welches Schloss schützt aber gut? Die Stiftung Warentest hat sich 20 verschiedene Modelle angeschaut. Manche schrecken nicht nur Diebe ab.

Viel Licht, aber auch Schatten: Das könnte als Fazit stehen unter dem aktuellen Test von 20 Fahrradschlössern der Stiftung Warentest (Heft 5/2021). Die Hälfte schneidet „gut“ ab. Doch mehr als ein Viertel fällt als „mangelhaft“ durch. Aber nur eines davon, weil es sich viel zu leicht knacken lässt. In den anderen fünf von 30 bis 139 Euro fanden sich Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs erregend zu sein oder der Fruchtbarkeit schaden zu können. Das trifft auch besonders aufbruchsichere Kandidaten.

Zwei der belasteten Modelle hätten sonst auch Testsieger mit „sehr gut“ werden können. So schneidet kein Schloss besser als mit „gut“ ab. Die Stiftung prüfte insgesamt 20 verschiedene Modelle von 30 bis 160 Euro. Darunter waren fünf Bügel-, vier Falt- und sechs Kettenschlösser. Dazu noch drei fest installierte Rahmenschlösser mit einer zusätzlichen Kette sowie zwei Schlösser mit Textilmantel. Neben den insgesamt sechs Modellen mit „mangelhaft“ sind noch vier Schlösser „befriedigend“.

Das Faltschloss „Kryptonite Kryptolok 685 Folding Lock“ (50 Euro) liegt insgesamt gemeinsam mit drei Kettenschlössern auf dem ersten Platz: Es bekommt wie ebenso das „Axa Newton Promoto+ 4 100/10,5“ (64 Euro), das „Kryptonite New York Chain 1210“ (80 Euro) und das „Decathlon B’Twin 900 Chain L“ das Urteil „gut“ (Note 1,9). Letzteres darf sich mit 30 Euro zudem als Preis-Leistungs-Sieger feiern lassen.

© dpa-infocom, dpa:210426-99-361931/2

(dpa)