Auszeichnung für Bergische Uni

Auszeichnung für Bergische Uni

Die Hochschule hat das Prädikat „Gleichstellung Ausgezeichnet!“ erhalten.

Mit ihrem Gleichstellungszukunftskonzept hat die Bergische Universität zum dritten Mal in Folge erfolgreich am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder teilgenommen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat ihr als einer von nur zehn Hochschulen bundesweit das Prädikat „Gleichstellung Ausgezeichnet!“ verliehen. Damit erhält die Bergische Universität die Möglichkeit, Anschubfinanzierungen für vier erstberufene Professorinnen zu beantragen.

Die Verleihung des Prädikates sei ein großartiger Erfolg und eine tolle Auszeichnung für die gesamte Universität, so die Gleichstellungsbeauftragte Christel Hornstein: „Wir konnten mit einem Gleichstellungs- und Personalentwicklungskonzept überzeugen, dessen Kernziele darin bestehen, den Frauenanteil in wissenschaftlichen Spitzenpositionen weiterhin zu steigern, mehr Nachwuchswissenschaftlerinnen zu gewinnen und sie auf ihrem Karriereweg bestmöglich zu unterstützen. Wir haben nicht nur unser breites Portfolio an gleichstellungsorientierten Strukturen und Maßnahmen konsequent weiterentwickelt, sondern sind auch neue Wege gegangen, deren Wirksamkeit zu erhöhen. Wir haben zudem die Familienfreundlichkeit deutlich gestärkt und die Internationalisierung der Gleichstellungsarbeit ausgebaut.“

Uni-Rektor Lambert T. Koch ergänzt: „Gleichstellung bleibt eines der wichtigsten strategischen Ziele, die das Selbstverständnis der Bergischen Universität prägen.“

Bundesweit haben sich 71 Hochschulen in der zweiten Auswahlrunde des Professorinnenprogramms III beteiligt, davon erhielten 50 Hochschulen eine positive Bewertung ihrer Gleichstellungskonzepte durch ein unabhängiges Begutachtungsgremium. Sie können bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren beantragen.

Zehn Hochschulen, deren Konzept für die Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur als hervorragend bewertet wurde – darunter auch die Bergische Universität – werden zudem mit dem Prädikat „Gleichstellung Ausgezeichnet!“ gewürdigt. Diese Auszeichnung gibt ihnen die Möglichkeit, die Förderung einer vierten Erstberufung mit einer Wissenschaftlerin in Anspruch zu nehmen. Die Bergische Universität ist damit berechtigt, bis zu 2,4 Millionen Euro an Fördergeldern zu beantragen.

Um die Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem nachhaltig zu verbessern und den Anteil von Wissenschaftlerinnen an Professuren zu erhöhen, haben Bund und Länder 2007 das Professorinnenprogramm aufgelegt. Für die drei Programmphasen (2008-2022) wurden insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und bislang 524 Professorinnen berufen. Das Gleichstellungszukunftskonzept wird im Dezember veröffentlicht.